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Beschränkung der Sozialkontakte ist stärkste Waffe zur Eindämmung von COVID-19

Die Entwicklung der Epidemie wird durch Verwendung eines 7-Tage-Mittelwerts und im Vergleich zum Infektionsgeschehen der vorherigen Woche verfolgt. Mit dieser Methode können die jeweiligen Trends unabhängig von den Schwankungen der Tageszahlen klar abgebildet werden.

Die Statistiken in diesem Bild sind verfügbar über d34j62pglfm3rr.cloudfront.net/downloads/news/numbers_20200729_DE.pdf

Die Zahl der Neuinfektionen im Zeitraum vom 19. bis zum 25. Juli hat gegenüber der Vorwoche (12/07 bis 18/07) um 70 Prozent zugenommen. Durchschnittlich wurden in diesem Zeitraum 327,7 Menschen pro Tag positiv auf COVID-19 getestet.

Dieser Anstieg ist in fast allen Provinzen und insbesondere in der Provinz Antwerpen festzustellen.

Obwohl es in allen Altersgruppen neue Fälle gibt, werden jedoch die meisten Infektionen in der Gruppe der 20- bis 59-Jährigen verzeichnet.

In die Krankenhäuser wurden in der letzten Woche durchschnittlich 23 neue COVID-Patienten pro Tag eingeliefert. Das ist fast eine Verdoppelung zur Vorwoche. In den Krankenhäusern werden jetzt insgesamt 232 COVID-Patienten behandelt, worunter 49 auf der Intensivstation liegen. Das ist ein Anstieg in Höhe von 35 beziehungsweise 48 Prozent.

In der letzten Woche starben auch durchschnittlich 2 Personen pro Tag mit COVID-19.

Die Entwicklung der Zahl der Infektionen und Krankenhausaufnahmen ist momentan nicht positiv. Die Kurven müssen möglichst schnell wieder zum Sinken gebracht werden. Je schneller uns das gelingt, um so schneller kann auch wieder Normalität einkehren und kann eine Situation wie im März vermieden werden.

Die Beschränkung unserer Sozialkontakte ist in diesem Augenblick das effizienteste Vorgehen zur Eindämmung des Wiederaufflackerns dieses Virus. Diese Kontakte spielten ja eine wichtige Rolle in der Vervielfachung der Zahl der Infektionen in den vergangenen Wochen.

Die heutige Situation ist besorgniserregend: Wenn wir jetzt nichts unternehmen, könnte die Situation kurzfristig außer Kontrolle geraten. Wir können das Blatt noch wenden. Aus diesem Grund bitten wir Sie darum, keine Hintertürchen zu suchen, um die Regeln umgehen zu können.

Die Beschränkung Ihrer Kontakte ersetzt auf keinen Fall die bestehenden Schutzmaßnahmen. Halten Sie also weiterhin 1,5 Meter Abstand zueinander, und tragen Sie eine Mundmaske an Orten mit vielen Leuten oder mit Mundmaskenpflicht. Bleiben Sie auch sofort zu Hause, wenn Sie krank sind oder Symptome haben, die auf eine Infektion mit COVID-19 hindeuten könnten.

Es dauert noch einige Wochen, bis sich die neuen Maßnahmen sichtbar auf die Zahl der Neuinfektionen auswirken. Bis dahin wird die Fallzahl weiter steigen.

Konsultieren Sie den vollständigen täglichen Bericht über die nationale epidemiologische Situation des Coronavirus.

Die Zahlen werden ständig aktualisiert. Die Zahlen für den gleichen Zeitraum, jedoch aus verschiedenen Ausgaben des Tagesberichts, können daher geringfügig abweichen.

Aktuelles lokales Infektionsgeschehen

Um das Infektionsgeschehen auf lokaler Ebene verfolgen zu können, besuchen Sie unsere Website, auf der die Lage in jeder Gemeinde ersichtlich ist. Sie enthält Daten über das Vorkommen des Coronavirus SARS-CoV-2 pro Gemeinde auf der Grundlage von 3 Indikatoren:

  • Kumulative 7-Tage-Inzidenz (Anzahl Neuinfektionen der letzten 7 Tage geteilt durch die Bevölkerungszahl der betreffenden Gemeinde, multipliziert mit 100.000)
  • Anzahl der aufeinanderfolgenden Tage, an denen mindestens eine Neuinfektion gemeldet wurde
  • Anzahl Tage, an denen im Vergleich zum Vortag ein Anstieg der Neuinfektionen zu verzeichnen ist, über einen Zeitraum von 7 Tagen

2. Tageszahlen

Die Tageszahlen sind online über das COVID-19-Dashboard von Sciensano abrufbar.

Die entsprechenden Open-Data-Datensätze können über unsere Website heruntergeladen werden.

Dashboard und Datensätze werden täglich um 9 Uhr aktualisiert.

Die (tägliche) Nachricht und der epidemiologische Bericht (Di-Sa) werden jeweils um 9 Uhr veröffentlicht.

Die Zahl der Neuinfektionen wird auch am Wochenende aktualisiert. Die beiden längerfristigen Indikatoren Krankenhausaufnahmen und Todesfälle werden nur unter der Woche aktualisiert.

Das Virus ist nicht aus unserem Land verschwunden. Befolgen Sie weiterhin die Ratschläge, um sich selbst und Ihre Familie zu schützen.

Sind Sie krank (Husten, Fieber, Atemprobleme, …)? Befolgen Sie die Ratschläge des FÖD Volksgesundheit:

  1. Bleiben Sie zu Hause.
  2. Nehmen Sie sofort mit Ihrem Hausarzt Kontakt auf.
  3. Folgen Sie den Anweisungen der Website https://www.info-coronavirus.be/de.