Der Inhalt dieser Website wurde noch nicht an die Beschlüsse des Nationalen Sicherheitsrates vom 23. September 2020 angepasst. Wir arbeiten an einer Aktualisierung. Danke für Ihr Verständnis.
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Was sind die aktuelle Maßnahmen?

Aktuelle Maßnahmen

Die Regierung hat Regeln, um das Coronavirus zu stoppen. Befolgen Sie die Regeln. Auf diese Weise werden Sie nicht krank oder können Sie niemanden krank machen. Vielen Dank, dass Sie ihnen gefolgt sind. Gemeinsam werden wir das Coronavirus stoppen.

Achtung: Abhängig von der lokalen Alarmstufe können auf lokaler Ebene zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden: bitte schauen Sie die Website Ihrer Stadt oder Gemeinde nach.

Wie wird diese Alarmstufe ermittelt? Weitere Informationen finden Sie hier.

Bewegungen

In Belgien

  • Sie können sich frei bewegen.
  • Benutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel (Bus, Straßenbahn oder Zug)? Sind Sie über 12 Jahre alt? Tragen Sie dann eine Mundmaske oder ein Tuch über Mund und Nase.

Im Urlaub im Ausland

Haben Sie eine Frage zu Bewegungen?

Arbeit

  • Arbeiten Sie zu Hause, wenn Sie können.
  • Müssen Sie zur Arbeit gehen? Ihr Chef muss auf 1,5 Meter Abstand zwischen den Menschen achten.
  • Ist dies nicht der Fall? Dann konsultieren Sie diesen Leitfaden
  • Ab dem Alter von zwölf Jahren ist jeder verpflichtet, in den für die Öffentlichkeit zugänglichen Gebäudeteilen der Gerichtsgebäude Mund und Nase mit einer Maske oder einer anderen Alternative aus Stoff zu bedecken.

Haben Sie eine Frage zur Arbeit?

Geschäfte und Gaststättengewerbe

  • Alle Geschäfte sind geöffnet. Sie können mit maximal 2 Personen einkaufen gehen.
  • Der Nachtladen ist bis 22 Uhr abends geöffnet.
  • Der Wochenmarkt in Ihrer Stadt oder Gemeinde kann fortgesetzt werden.
  • In Geschäften und auf dem Markt sollen Sie eine Mundmaske tragen. Es ist obligatorisch.
  • Haben Sie ein Geschäft? Lesen Sie hier der Leitfaden des FÖD Wirtschaft mit ipps, wie Sie Ihr Geschäft sicher öffnen können.. Dieser Leitfaden enthält auch Informationen für Markthändler, Friseure, Kosmetikerinnen und Einkaufszentren.
  • Cafés und Restaurants sind bis 1 Uhr morgens geöffnet.
    • Es ist am besten, im Voraus zu reservieren.
    • Sie können nur mit Ihrer Familie (oder den Menschen, mit denen Sie zusammenleben) und Ihren 5 regelmäßigen Kontakten in ein Café oder Restaurant gehen.
    • Bleiben Sie am Tisch sitzen.
    • Sie müssen eine Mundmaske tragen. Es ist obligatorisch. Sitzen Sie am Tisch? Dann müssen Sie keine Mundmaske tragen.
    • Sie hinterlassen Kontaktinformationen.
  • Haben Sie ein Café oder Restaurant? Lesen Sie hier der Leitfaden des FÖD Wirtschaft mit Tipps wie Sie Ihres Cafés oder Restaurants sicher öffnen können
  • Sie können eine Party in einem Partyraum oder bei Ihnen zu Hause mit einem professionellen Caterer veranstalten. Dies ist bei maximal 50 Personen (einschließlich Ihrer eigenen Familie) erlaubt.

Haben Sie eine Frage zur Geschäfte und Gaststättengewerbe ?

Sozialer Kontakt

  • Jede Familie (oder zusammenlebende Person) darf maximal 5 Personen treffen. Es müssen immer die gleichen Personen sein.
  • Können Sie den Abstand von 1,5 Metern einhalten? Dann können Sie Aktivitäten mit maximal 10 Personen machen, zum Beispiel Wandern oder Radfahren.

Haben Sie eine Frage zu sozialen Kontakten?

Sport und Kultur

  • Alles ist geöffnet, zum Beispiel eine Bibliothek, ein Vergnügungspark, ein Indoor-Spielplatz oder ein Kasino.

  • Gehen Sie zu einer offiziell organisierten Veranstaltung (z.B. Dorffest, Sportwettbewerb oder kulturelle Vorstellung)? Es gibt eine maximale Anzahl von Teilnehmern. Maximal 200 Personen in Innenräumen, maximal 400 Personen im Freien.

  • Jede Organisation hat spezifische Regeln. Prüfen Sie die Website.

  • Kinder dürfen ins Lager fahren.

  • Sie müssen eine Mundmaske tragen. An diesen Orten ist es obligatorisch:

    • in Geschäften und Einkaufszentren,
    • in Einkaufsstraßen,
    • an überfüllten Orten,
    • in öffentlichen Gebäuden,
    • auf Märkten,
    • in den öffentlichen Verkehrsmitteln,
    • in Bibliotheken,
    • in Kinos,
    • in Museen,
    • in Theater, Konzert- und Konferenzräumen
    • in Auditorien,
    • in Kirmissen,
    • in Gebetshäusern.
  • In diesen Fällen geben Sie Ihre Kontaktdaten an:

    • Wellness-Zentren
    • Sportunterricht in einem Club
    • Schwimmbäder
    • Kasinos
    • Säle für Feste und Rezeptionen

Was ist noch nicht erlaubt?

  • Diskotheken oder Nachtclubs dürfen noch nicht geöffnet werden.
  • Massenveranstaltungen (z.B. Festivals) sind nicht erlaubt.

Sport

  • Sind Sie in einem Sportverein? Dann können Sie mit maximal 50 Personen Sport treiben.
  • Sie können in einem Fitnessstudio oder Sportverein Sport treiben.
  • Sie dürfen in eine Sauna oder ein Wellnesszentrum gehen.

Religion

  • Ein Gottesdienst ist erlaubt.
  • Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 200 Personen.
    • Physischer Kontakt ist nicht erlaubt.
  • Ab dem Alter von zwölf Jahren ist jeder verpflichtet, in Kultstätten Mund und Nase mit einer Maske oder einer anderen Alternative aus Stoff zu bedecken.

Haben Sie eine Frage zu Kultur und Sport?

Kinderkrippen und Schulen

  • Die Kinderkrippen sind geöffnet.
  • Alle Schülerinnen und Schüler können am 1. September zur Schule gehen. Ihre Schule gibt Ihnen weitere Informationen über das neue Schuljahr.

Haben Sie eine Frage zu Kinderkrippen und Schulen?

Häufig gestellten Fragen

    Resultaten

    Allgemeine Grundsätze

    • Grundsätze Maßnahmen Regierung deutsch flandern sozialer kontakt vier personen freundin partnerin eltern großeltern
    • Was kann ich tun?

      Der Nationale Sicherheitsrat hat am 23. September beschlossen, schrittweise zu einem Risikomanagement überzugehen, bei dem die goldenen Regeln eine zentrale Rolle spielen. Zur Erinnerung: Diese sechs goldenen Regeln sind:

        1. Die grundlegenden Hygienemaßnahmen bleiben unerlässlich.
        1. Außenaktivitäten sind nach Möglichkeit vorzuziehen. Gegebenenfalls müssen Räume ausreichend durchlüftet werden.
        1. Für Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, müssen zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist eine Charta erstellt worden, um Senioren zu helfen, ihren Platz in der Gesellschaft in aller Sicherheit wiederzufinden. Sie können sie unter folgender Adresse einsehen: https://d34j62pglfm3rr.cloudfront.net/downloads/Chartre_Senior_FR.pdf (FR) bzw. https://d34j62pglfm3rr.cloudfront.net/downloads/Chartre_Senior_NL.pdf (NL)
        1. Der Sicherheitsabstand von 1,5 m bleibt gültig, außer für Personen, die demselben Haushalt angehören, für Personen, die sich im Rahmen von dauerhaften engen Beziehungen treffen, untereinander, für Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren einschließlich untereinander und für Personen, mit denen engere Kontakte bestehen. Wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden.
        1. Es ist unerlässlich, dass jeder seine engen Kontakte so weit wie möglich einschränkt. Unter “engen Kontakten” versteht man Kontakte, die länger als 15 Minuten dauern, bei weniger als 1,5 m Abstand und ohne Maske. In diesem Stadium der Epidemie wird empfohlen, dass jede Person ihre engen Kontakte auf höchstens fünf verschiedene Personen (außerhalb des Haushalts) pro Monat beschränkt.
        1. Zusammenkünfte werden auf höchstens 10 Personen begrenzt (Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet).

      Diese sechs goldenen Regeln sind Anweisungen und keine Ratschläge und müssen daher von allen eingehalten werden.

    • Gibt es einen rechtlichen Rahmen, um Aktivitäten zu organisieren oder einen Fall offen zu halten?

      • Organisierten Aktivitäten dürfen mit Protokollen oder unter Anwendung der vorgesehenen allgemeinen Regeln, die zugleich die Benutzer und das Personal schützen, stattfinden. Diese Protokolle werden in Absprache mit den zuständigen Ministern erstellt.
      • Die Protokolle werden regelmäßig geprüft. Wenn es für einen Sektor kein Protokoll gibt, sind die im geltenden Ministeriellen Erlass vorgesehenen allgemeinen Regeln anwendbar. Nach Möglichkeit werden Links zu den Protokollen auf der Website https://info-coronavirus.be/de/protokoll/ zur Verfügung gestellt.
      • Es wird dringend empfohlen, nach Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten.
    • Was geschieht bei Nichteinhaltung der beschlossenen Maßnahmen?

      Die Einhaltung der anwendbaren Regeln ist wesentlich, um ein unkontrolliertes Anwachsen der Epidemie und die Verschärfung der Maßnahmen zu vermeiden. Wir zählen daher auf den Bürgersinn und das Verantwortungsbewusstsein eines jeden. Bei Nichteinhaltung der (im Ministeriellen Erlass vorgesehenen) Maßnahmen sind Strafmaßnahmen möglich, unter anderem auf der Grundlage von Artikel 187 des Gesetzes vom 15. Mai 2007 über die zivile Sicherheit. Die lokalen Behörden bleiben gemäß Artikel 135 § 2 des neuen Gemeindegesetzes für die öffentliche Ordnung zuständig. Sie dürfen allerdings keine Maßnahmen ergreifen, die Maßnahmen zuwiderlaufen, die auf höherer Ebene getroffen worden sind oder dem Geist dieser Maßnahmen widersprechen. Die Polizeidienste führen ständige Kontrollen durch, um die strikte Einhaltung der Maßnahmen zu gewährleisten.
    • Was bedeutet die Auslösung einer föderalen Phase für die lokalen Behörden?

      Die föderale Phase bedeutet, dass die Gouverneure und Bürgermeister die beschlossenen allgemeinen Maßnahmen anwenden müssen und nach Veröffentlichung des Ministeriellen Erlasses ihre früheren Erlasse widerrufen müssen. Bezweckt wird eine Harmonisierung der Maßnahmen auf dem gesamten belgischen Staatsgebiet.

      Jedoch ist infolge lokaler Ausbrüche in unserem Land der Ministerielle Erlass angepasst worden, um es den Gouverneuren und Bürgermeistern zu ermöglichen, zusätzliche Maßnahmen, die die Gesundheitslage erforderlich macht, unter Einhaltung der folgenden Bedingungen zu ergreifen:

      1.    Beschließt ein Bürgermeister, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen, tut er dies in Absprache mit dem Gouverneur und den zuständigen Behörden der Gliedstaaten. 
        
      2.    Wenn ein Bürgermeister oder Gouverneur von der Gesundheitseinrichtung des betreffenden Gliedstaates von einem lokalen Wiederaufflammen der Epidemie auf seinem Gebiet in Kenntnis gesetzt wird oder dies feststellt: 
        

      • muss er zusätzliche Maßnahmen ergreifen, die die Situation erforderlich macht, • setzt er den Gouverneur und die zuständigen Behörden der Gliedstaaten unverzüglich von diesen Maßnahmen in Kenntnis. • Wenn beabsichtigte Maßnahmen Auswirkungen auf föderale Mittel oder auf angrenzende Gemeinden oder nationaler Ebene haben, ist gemäß dem Königlichen Erlass vom 22. Mai 2019 über die lokale Noteinsatzplanung eine Konzertierung erforderlich.

      Der Bürgermeister ist für die verbale und visuelle Kommunikation der für das Gebiet seiner Gemeinde getroffenen spezifischen Maßnahmen verantwortlich. Die Gemeindebehörde gewährleistet eine korrekte Kommunikation sowohl für die Einwohner als auch für die Besucher. Den Bürgern wird also empfohlen, die Kommunikationskanäle der Gemeinde, in der sie wohnen (oder in die sie sich begeben wollen) einzusehen, um eventuelle spezifische Anwendungsmaßnahmen zur Kenntnis zu nehmen.

      Der Minister des Innern erteilt die Anweisungen in Bezug auf die Koordinierung.

    • Wen kann ich einladen und wen kann ich besuchen?

      Jeder Haushalt (Personen, die unter demselben Dach wohnen) darf höchstens 5 Personen treffen, die immer dieselben sind und mit denen der Sicherheitsabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden muss. Dies ist die sogenannte Kontaktblase. Kinder unter 12 Jahren werden in diesen 5 Personen nicht mitgerechnet.

      Diese Grenze von 5 Personen muss unbedingt eingehalten werden, um die schnelle Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Jeder Bürger muss alle Personen auflisten können, mit denen er engen Kontakt gehabt hat, und diese Daten zwecks Kontaktrückverfolgung gegebenenfalls den Contact-Tracing-Zentren übermitteln können.

      Kontakte zwischen Personen, die nicht derselben Kontaktblase angehören, müssen immer unter Einhaltung des Sicherheitsabstands von 1,5 m erfolgen. Gruppentreffen sind auf höchstens 10 Personen, Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet, begrenzt. Dies gilt für alle Treffen, ob sie zuhause oder außer Haus stattfinden (zum Beispiel in einer Bar, einem Café, einem Park, …).

    • Dürfen Großeltern auf ihre Enkelkinder aufpassen?

      Ja, wenn sie der sozialen Kleingruppe, der sogenannten Kontaktblase, angehören. Wenn sie zu einer Risikogruppe (65 Jahre und älter, Gesundheitsprobleme, …) gehören, wird jedoch stark davon abgeraten.
    • Warum muss ich meine Kontaktdaten hinterlassen, wenn ich mich in einen Horeca-Betrieb, eine Sportgruppe, ein Schwimmbad usw. begebe?

      Für den Fall, dass eine Person positiv getestet wird, erleichtern diese Daten die Rückverfolgung der Personen, die möglicherweise mit dem Betreffenden in Kontakt gekommen sind, sodass sie schnell getestet und gegebenenfalls isoliert werden können. Bei Ankunft müssen die Kontaktinformationen eines Besuchers oder Teilnehmers pro Haushalt registriert werden: Die Besucher oder Teilnehmer müssen ausdrücklich ihre Zustimmung geben. Besuchern oder Teilnehmern, die sich weigern, ihre Kontaktinformationen zu hinterlassen, wird bei ihrer Ankunft der Zugang zur Einrichtung verweigert. Diese Kontaktinformationen - die auf eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse beschränkt sein können - müssen zur Erleichterung einer eventuellen späteren Kontaktuntersuchung während 14 Kalendertagen aufbewahrt werden. Diese Kontaktinformationen dürfen nicht zu anderen Zwecken als zur Bekämpfung von COVID-19 verwendet werden. Sie müssen nach 14 Kalendertagen vernichtet werden.
    • Nutzt die Regierung meine persönlichen Telekommunikationsdaten für die Bekämpfung des Coronavirus?

      Nein, die Regierung hat nur Zugang zu anonymen Daten. Auf der Grundlage dieser Daten führt sie Analysen durch, die zur Bekämpfung des Coronavirus beitragen. Die Regierung verarbeitet weder Adressen noch Telefonnummern oder Namen. Es wird gewährleistet, dass die Daten keinesfalls zu Einzelpersonen zurückverfolgt werden können. In Bezug auf die verwendete Aggregation wird dem Bürger vollständige Anonymität zugesichert und wird seine Identität geschützt.
    • Zu welchen Zwecken werden die Telekommunikationsdaten verwendet?

      Die Regierung verwendet anonymisierte und aggregierte Daten, um Entscheidungsprozesse im Rahmen der Bekämpfung der Epidemie zu unterstützen. Aus diesen Daten können zweckdienliche Feststellungen hervorgehen, wie beispielsweise: Hat die Mobilität der Belgier seit Ergreifung der Maßnahmen durch den Nationalen Sicherheitsrat abgenommen? In welchen geografischen Gebieten ist mehr Mobilität als in anderen zu verzeichnen?
    • Werden durch dieses Vorgehen alle meine Bewegungen überwacht?

      Nein. Im Rahmen dieser Analysen werden keine neuen Daten erfasst. Die Daten verlassen die Geschäftsräume der Telekomanbieter nicht. Sie werden anonymisiert (das heißt dass nicht ersichtlich ist, welche Einzelperson sich hinter welchem Datenpunkt befindet) und aggregiert (das heißt, dass keine Analyse des Verhaltens von Einzelpersonen erfolgt).
    • Werden meine Daten aufbewahrt oder wiederverwendet?

      Nein, die im Rahmen dieses Projekts verwendeten Daten werden nur zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie verwendet. Nicht relevante Daten werden sofort und fortlaufend gelöscht. Am Ende der Gesundheitskrise werden alle Daten gelöscht, damit sie nie gestohlen oder gegen den Bürger verwendet werden können.
    • Warum ist es zweckdienlich, Telekommunikationsdaten im Rahmen einer Epidemie des Typs COVID-19 zu verwenden?

      (Aggregierte und anonymisierte) Mobilfunkdaten sind im Rahmen der Bewältigung epidemiologischer Krisen bereits erfolgreich verwendet worden. Vergleichbare Technologien sind bereits bei der Ebola-Epidemie in Westafrika 2013-2015 eingesetzt worden. Das COVID-19-Virus wird durch körperliche Nähe zwischen Personen übertragen. Somit kann die Verwendung von Bewegungsdaten der Bevölkerung den Gesundheitsbehörden entscheidende Informationen für die Bewältigung der Epidemie liefern.
    • Können diese Daten gegen mich verwendet werden?

      Auf keinen Fall. Die verarbeiteten Daten sind völlig anonym und können keinesfalls zu Einzelpersonen zurückverfolgt werden. Die Analysen werden nur durchgeführt, um die politischen Entscheidungsträger und die Bevölkerung zu informieren. Die Daten werden in keinem Fall zu Strafverfolgungszwecken gegen Einzelpersonen verwendet.
    • Gibt es ähnliche Initiativen in anderen europäischen Ländern?

      Ja, Behörden und Mobilfunkanbieter anderer europäischer Länder und die Europäische Kommission arbeiten an der Umsetzung ähnlicher Initiativen. Die belgische Regierung steht in Kontakt mit einigen von ihnen, um Fachwissen auszutauschen und nach Möglichkeit ebenfalls grenzüberschreitende Bewegungen messen zu können.
    • Steht dieses Vorgehen im Einklang mit den nationalen und europäischen Vorschriften im Bereich des Schutzes des Privatlebens?

      Absolut. Anders als in anderen Regionen der Welt wird in Belgien besonders auf die genaue Einhaltung der Regeln in Bezug auf den Schutz des Privatlebens geachtet. Die Regierung handelt nach dem “Privacy-First”-Grundsatz. Sie achtet auf die Einhaltung der einschlägigen Vorschriften und Datenschutzexperten und eine Ethik-Kommission werden in die Datenanalyse eingebunden. Das Vorgehen und die Arbeitsmethoden sind von der Datenschutzbehörde gebilligt worden.
    • Wer analysiert und verwendet diese Daten?

      Die Regierung entscheidet, welche Analysen anhand der anonymisierten und aggregierten Daten vorgenommen werden und zu welchem Zweck sie verwendet werden, und zwar in enger Absprache mit der Datenschutzbehörde. Die Mobilfunkanbieter übermitteln nur anonymisierte und aggregierte Daten an Sciensano, das der Regierung die angeforderten Analysen übermittelt.
    • Habe ich die Möglichkeit, meine Standortdaten im Rahmen des Projekts "Daten gegen Corona" nicht zur Verfügung zu stellen?

      Nein, Ihre Standortdaten werden nicht individuell übermittelt. Die Regierung erhält nur eine Übersicht anonymisierter und aggregierter Daten. Sie können keinesfalls zu Einzelpersonen zurückverfolgt werden und sind vollständig anonym. Diese Datenübertragung entspricht der Stellungnahme der Datenschutzbehörde.

    Arbeit & Wirtschaft

    • Lebensmittel Bank bar Rechtsanwalt Freiwilliger café Autowaschanlage Friseur arbeiten Mitarbeiter Arbeitgeher Arbeitsplatz Geschäfte Konstruktion Finanzen foodtruck Tourismus unabhängig von zu Hause aus arbeiten verschieben Unternehmen Online Shopping Praktikum Praktikant Pommesbude Restaurant Garage Finanzen Steuerung
    • Was sind die allgemeinen Grundsätze der Wirtschaft?

      Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen der Erhaltung der Gesundheit (physisch wie mental) und der Wiederbelebung der Wirtschaft zu gewährleisten. Während dieser neuen Lockerungsphase werden die gesamten wirtschaftlichen Tätigkeiten und Handelstätigkeiten wieder aufgenommen, außer diejenigen, wo das Gesundheitsrisiko noch zu hoch ist. Homeoffice wird weiterhin dringend empfohlen, sofern dies möglich ist. Geschäfte auf Distanz und Fernabsatz Versammlungen auf Distanz erhalten wenn möglich den Vorzug. Für die wieder aufgenommenen Tätigkeiten sind die von den zuständigen Behörden erstellten und gebilligten Protokolle einzuhalten. Die Protokolle werden in Form einer Absprache zwischen den Vertretern der Sektoren und den zuständigen Ministern (einschließlich der Minister der föderierten Teilgebiete, wenn die Angelegenheiten in ihre Zuständigkeit fallen) erstellt. Die auf die verschiedenen Sektoren anwendbaren Protokolle können neu bewertet und wenn möglich ab dem 1. Juli 2020 gelockert werden, wenn die Umstände es erlauben. Dies muss für jedes Protokoll im Einvernehmen mit der zuständigen Behörde erfolgen. Umgekehrt können bestimmte Bedingungen verschärft werden, wenn die Epidemie einen ungünstigen Verlauf nimmt. Nach Möglichkeit werden Links zu den Protokollen auf der Website www.info-coronavirus.be zur Verfügung gestellt. Wenn es für einen Sektor kein Protokoll gibt, sind die 8 im Ministeriellen Erlass vorgesehenen allgemeinen Mindestregeln anwendbar.

      • Unternehmen oder Vereinigungen informieren Kunden und Arbeitnehmer rechtzeitig über die geltenden Präventionsmaßnahmen und erteilen den Arbeitnehmern eine passende Schulung.
      • Zwischen jeder Person wird ein Abstand von 1,5 m gewährleistet.
      • Masken und anderes individuelles Schutzmaterial sind in Unternehmen und Vereinigungen zu jedem Zeitpunkt sehr empfohlen und werden dort verwendet, wenn die Regeln des Social Distancing aufgrund der Art der ausgeübten Tätigkeit nicht eingehalten werden können.
      • Die Tätigkeit ist so zu organisieren, dass Zusammenkünfte vermieden werden.
      • Unternehmen oder Vereinigungen stellen Personal und Kunden erforderliche Produkte für die Handhygiene zur Verfügung.
      • Unternehmen oder Vereinigungen ergreifen die erforderlichen Hygienemaßnahmen, um den Arbeitsplatz und das verwendete Material regelmäßig zu desinfizieren.
      • Unternehmen oder Vereinigungen gewährleisten eine gute Durchlüftung des Arbeitsortes.
      • Eine Kontaktperson wird bestimmt und bekannt gemacht, damit Kunden und Personalmitglieder eine eventuelle Infizierung mit dem Coronavirus COVID-19 melden können, um somit das Kontakt-Tracing zu vereinfachen.
    • Welche Geschäfte dürfen öffnen?

      Alle Unternehmen und Vereinigungen müssen die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um alle Personen gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 zu schützen, einschließlich durch Anwendung der Maßnahmen des Social Distancing und insbesondere die Wahrung eines Abstands von 1,5 m zwischen den Personen. Unternehmen halten sich an die Bestimmungen der anwendbaren allgemeinen Leitfäden zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 am Arbeitsplatz, die auf der Website des FÖD Wirtschaft und des FÖD Beschäftigung und Arbeit verfügbar sind.

      Alle Unternehmen und Vereinigungen, die Verbrauchern Waren oder Dienstleistungen anbieten, dürfen für die Öffentlichkeit öffnen, ausgenommen:

      • Diskotheken und Tanzlokale,
      • Jacuzzis, Dampfkabinen und Hammams außer für private Nutzung.

      Weitere Informationen:

    • Unter welchen Bedingungen darf in diesen Unternehmen, die Verbrauchern Waren oder Dienstleistungen anbieten (einschließlich Kontaktberufen) der Verkauf stattfinden?

      Diese Unternehmen können ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen gemäß den in den drei Leitfäden beschriebenen allgemeinen Mindestnormen, eventuell ergänzt durch die Regeln des auf sie anwendbaren sektoriellen Protokolls, das auf der Website der für sie zuständigen Verwaltungsbehörde veröffentlicht ist. In Ermangelung eines Protokolls befolgen sie die weiter oben aufgelisteten allgemeinen Regeln des Ministeriellen Erlasses. Geschäfte und Unternehmen, die auf Terminvereinbarung arbeiten, dürfen ihre Kunden solange wie üblich und ohne Einschränkung der Anzahl Personen empfangen.

      Unternehmen halten sich ebenfalls an die Bestimmungen, die im “Allgemeinen Leitfaden zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 am Arbeitsplatz” vorgesehen sind. Die Arbeitgeber informieren die Arbeitnehmer rechtzeitig über die geltenden Präventionsmaßnahmen und erteilen ihnen eine passende Schulung.

      Für Einkaufszentren gelten spezifische Maßnahmen:

      • Pro 10 m² ist ein Kunde erlaubt.
      • Das Einkaufszentrum stellt erforderliche Produkte für die Handhygiene an Ein- und Ausgängen zur Verfügung.
      • Bodenmarkierungen und/oder Beschilderung erleichtern das Halten eines Abstands von 1,5 m;

      Die Regeln für Geschäfte gelten selbstverständlich für Geschäfte, die in Einkaufszentren gelegen sind.

      Tragen einer Schutzmaske:

      In Geschäftsstraßen, Geschäften und Einkaufszentren und an belebten privaten oder öffentlichen Orten ist jede Person (Kunden, Angestellte, Arbeitgeber, …) ab dem Alter von 12 Jahren verpflichtet, eine Schutzmaske oder eine Alternative aus Stoff zu tragen; wenn dies aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, kann ein Gesichtsschutzschirm getragen werden.

      Bürgermeister sind damit beauftragt, Geschäftsstraßen und belebte private oder öffentliche Orte in ihrer Gemeinde zu bestimmen. Diese Orte sind durch einen Anschlag gekennzeichnet mit Angabe der Uhrzeiten, zu denen die Verpflichtung gilt, eine Maske zu tragen.

      Unter Geschäften versteht man für die Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen, die Einzelhandel betreiben und/oder Dienstleistungen erbringen, zum Beispiel Supermärkte, Lebensmittelläden, Metzgereien, Bäckereien, Sandwichbars, Autowerkstätten, Apotheken, Wäschereien, Banken, Versicherungsbüros, Zeitschriftengeschäfte, …

      In Einkaufszentren und Geschäftsstraßen darf die Person die Maske jedoch für die Dauer abnehmen, die für den Verzehr von Getränken und Speisen unbedingt notwendig ist. Erfolgt dieser Verzehr in einem Gaststättenbetrieb, finden die (weiter oben erwähnten) Regeln für das Gaststättengewerbe Anwendung.

      In den für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Teilen der Geschäfte und Einkaufszentren ist das Tragen einer Maske in den nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Gebäudeteilen keine Pflicht, sofern diese Bereiche vollständig von den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen abgetrennt sind und dies nicht gegen eventuell geltende Leitfäden oder Protokolle verstößt.

    • Welche Regeln gelten für Handelsmessen?

      Organisatoren von Handelsmessen, einschließlich Handelsausstellungen, dürfen ihre Tätigkeiten nach dem vom zuständigen Minister in Absprache mit dem betreffenden Sektor festgelegten Protokoll ausüben. Handelsmessen werden unter Einhaltung folgender Regeln organisiert:

      • Die erforderlichen Maßnahmen zur Kontrolle der Menschenmengen werden sowohl innerhalb als auch außerhalb der Gebäude, einschließlich Parkplätzen, ergriffen.
      • Ein System zum Verkauf von Eintrittskarten per Internet oder Telefon wird eingerichtet.
      • Es wird nicht mehr als ein Besucher pro 10 m2 zugelassen.

      Auf Handelsmessen ist jede Person ab dem Alter von 12 Jahren verpflichtet, eine Schutzmaske oder eine Alternative aus Stoff zu tragen.

    • Wer muss die Einhaltung der Maßnahmen in den Geschäften überwachen?

      Die Einhaltung des Social Distancing liegt in der Verantwortung der Eigentümer der Geschäfte. Sie müssen geeignete Maßnahmen ergreifen, um diese Einhaltung zu gewährleisten. Wird auf ein Wachunternehmen zurückgegriffen, um die Einhaltung dieser Maßnahmen zu gewährleisten, muss dies unter Einhaltung des Gesetzes vom 2. Oktober 2017 zur Regelung der privaten und besonderen Sicherheit geschehen.
    • Gibt es spezifische Beschränkungen in Bezug auf die Öffnungszeiten der Geschäfte?

      Geschäfte dürfen an den gewohnten Tagen und zu den üblichen Uhrzeiten geöffnet bleiben.
    • Gibt es spezifische Beschränkungen in Bezug auf die Öffnungszeiten der Kasinos und Automatenspielhallen?

      Ja, diese Einrichtungen dürfen ihre Tätigkeiten ab ihren gewöhnlichen Öffnungszeiten bis 1 Uhr morgens ausüben, es sei denn, die Gemeindebehörde erlegt eine frühere Schließung auf. Ab 1 Uhr morgens müssen sie während eines ununterbrochenen Zeitraums von mindestens 5 aufeinanderfolgenden Stunden geschlossen bleiben.
    • Gibt es spezifische Beschränkungen in Bezug auf Nightshops?

      Unter Nightshop versteht man eine Niederlassungseinheit, deren Nettohandelsfläche 150 m² nicht überschreitet, die keine anderen Tätigkeiten als den Verkauf von Lebensmitteln und Haushaltswaren ausübt und die ständig und sichtbar die Aufschrift “Nightshop” trägt. Nightshops dürfen ab der normalen Öffnungszeit bis 22 Uhr geöffnet bleiben.
      Tankstellen und angrenzende Geschäfte werden nicht als Nightshops betrachtet und müssen daher nicht um 22 Uhr morgens schließen.
    • Darf ich einen Jacuzzi, eine Dampfkabine oder einen Hammam benutzen?

      Die Benutzung bei Ihnen zu Hause ist erlaubt. Wellnesszentren dürfen Whirlpools, Dampfduschen und Dampfbäder unter der Bedingung vermieten, dass deren Zugang privatisiert wird, das heißt auf Reservierung und nur für Personen, die unter demselben Dach wohnen oder “engen Kontakt” haben. Außerdem müssen sie nach jeder Benutzung gründlich gereinigt werden, wie es im geltenden Protokoll vorgesehen ist. Außerhalb der oben dargelegten Bedingungen ist die gemeinsame Nutzung dieser Einrichtungen nicht erlaubt.
    • Gelten für Besatzungswechsel bei Seeleuten die Regeln für wesentliche Dienste?

      Ja, es gelten die gleichen Regeln.
    • Wie muss ich mein Ladenlokal reinigen und desinfizieren?

      Für eine Dekontamination der Räume sind keine spezifischen Maßnahmen erforderlich. Es genügt, den Bereich, in dem die betreffende Person arbeitet, und die gemeinschaftlichen Räume wie Küche und Toiletten mit den üblichen Reinigungsmitteln gründlich zu reinigen. Die allgemeine Handhygiene ist weiter beim Personal zu fördern.

      Jedes auf dem Markt verfügbare Reinigungsmittel darf benutzt werden, um Arbeitsflächen, Böden, Wände … zu reinigen. Hierbei muss die Gebrauchsanweisung strikt befolgt werden; anschließend ist gründlich mit Trinkwasser nachzuspülen. Nur zugelassene Biozide dürfen für die Desinfizierung der Räumlichkeiten Ihres Unternehmens benutzt werden. Die auf dem Etikett und in der Zulassungsakte vermerkten Anwendungsbedingungen sind genauestens zu beachten. So kann es beispielsweise erforderlich sein, Lebensmittel zu schützen oder aus dem behandelten Raum zu entfernen oder die behandelten Oberflächen gründlich mit Trinkwasser abzuspülen. Das vorsätzliche Besprühen von Obst und Gemüse, um sie zu “desinfizieren”, ist untersagt. Biozide können der Gesundheit schaden. Ein Überblick über die zugelassenen Biozide und spezifischen Benutzungsbedingungen ist über folgenden Link einsehbar: https://www.health.belgium.be/de/node/26320.

    • Wie sieht es mit dem Horeca-Sektor aus?

      Ab dem Alter von 12 Jahren sind Kunden von Horeca-Betrieben verpflichtet, Mund und Nase mit einer Maske oder einer anderen Alternative aus Stoff zu bedecken, außer wenn sie an ihrem eigenen Tisch sitzen. Ist das Tragen einer Schutzmaske oder einer Alternative aus Stoff aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.

      Betriebe des Gaststättengewerbes können Kunden unter Einhaltung des Protokolls empfangen und halten mindestens folgende Bedingungen ein:

      • Tische werden so angeordnet, dass ein Abstand von mindestens 1,5 m zwischen ihnen gewährleistet ist, es sei denn, sie sind durch eine Plexiglasscheibe oder eine gleichwertige Alternative mit einer Mindesthöhe von 1,8 m voneinander getrennt.
      • Höchstens 10 Personen pro Tisch sind erlaubt
      • Nur Sitzplätze an den Tischen sind erlaubt.
      • Jeder Kunde muss an seinem Tisch sitzen bleiben.
      • Das Personal muss im Speiseraum eine Schutzmaske oder, wenn dies aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, einen Gesichtsschutzschirm tragen.
      • Das Personal muss in der Küche eine Maske oder, wenn dies aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, einen Gesichtsschutzschirm tragen, mit Ausnahme von Funktionen, bei denen ein Abstand von 1,5 m gewährleistet werden kann.
      • Bedienung an der Theke ist nicht erlaubt; dies gilt nicht für Einpersonenbetriebe, für die die Einhaltung eines Abstands von 1,5 m gilt.
      • Terrassen und öffentliche Plätze werden gemäß den von den Gemeindebehörden erlassenen Vorschriften und unter Einhaltung derselben Regeln wie für Innenräume organisiert.
      • Schankstätten und Restaurants dürfen ab den üblichen Öffnungszeiten bis 1 Uhr morgens offen sein, es sei denn, die Gemeindebehörde erlegt eine frühere Schließung auf, und müssen während eines ununterbrochenen Zeitraums von mindestens 5 aufeinanderfolgenden Stunden geschlossen bleiben. Diese Beschränkungen sind nicht auf Take-away und Lieferungen von Mahlzeiten anwendbar.
      • Bei Ankunft müssen zur Erleichterung einer eventuellen späteren Kontaktuntersuchung Kontaktinformationen - die auf eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse beschränkt sein können - eines Kunden pro Tisch registriert und während 14 Kalendertagen aufbewahrt werden. Diese Kontaktinformationen dürfen zu keinen anderen Zwecken als zur Bekämpfung von COVID-19 verwendet werden, sie müssen nach 14 Kalendertagen vernichtet werden und die Kunden müssen ausdrücklich ihre Zustimmung geben. Kunden, die sich weigern, ihre Kontaktinformationen zu hinterlassen, wird bei ihrer Ankunft der Zugang zur Einrichtung verweigert. Darüber hinaus ist an öffentlich zugänglichen Orten die individuelle und kollektive Benutzung von Wasserpfeifen verboten.

      Für das Gaststättengewerbe ist ein Leitfaden erstellt worden, in dem das auf den Sektor anwendbare Protokoll beschrieben ist: https://economie.fgov.be/nl/file/182551/download?token=BUlGTWpQ.

      Diskotheken und Tanzlokale bleiben geschlossen.

      Weitere Informationen für Selbständigen: https://www.lisvs.be/de/news/schwierigkeiten-infolge-des-coronavirus?_ga=2.161993660.1638453542.1586165792-1247859482.1586165792

    • Was ist mit Märkten und sonstigem Wandergewerbe?

      Märkte (einschließlich Trödel- und Flohmärkten) und Kirmessen können unter Vorbehalt einer vorherigen Erlaubnis der Gemeindebehörden stattfinden.

      Auf allen von den Gemeindebehörden erlaubten Märkten und Kirmessen müssen erforderliche Maßnahmen ergriffen werden, um alle Personen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 zu schützen, einschließlich durch Anwendung der Maßnahmen des Social Distancing und insbesondere die Wahrung eines Abstands von 1,5 m zwischen den Personen. Geeignete Präventionsmaßnahmen werden rechtzeitig ergriffen, wie im “Leitfaden für die Öffnung der Geschäfte” zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19, der auf der Website des Föderalen Öffentlichen Dienstes Wirtschaft zur Verfügung gestellt wird, empfohlen.   Märkte und Kirmessen müssen auf jeden Fall folgende Bedingungen erfüllen:

      • Die von der lokalen Behörde festgelegten Bedingungen werden eingehalten.
      • Die Regeln des Social Distancing werden eingehalten.
      • Die maximale Anzahl der auf dem Markt oder auf der Kirmes zugelassenen Besucher (Jahrmärkte nicht einbegriffen) beträgt 1 Besucher pro 1,5 laufenden Meter Marktstand/Stand.
      • Die maximale Anzahl der auf einer Kirmes oder einem Jahrmarkt zugelassenen Besucher beträgt 400.
      • Händler und Schausteller sind verpflichtet, sich Mund und Nase zu bedecken, ob mit einer Schutzmaske oder einer anderen Alternative aus Stoff (oder, wenn dies aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, mit einem Gesichtsschutzschirm)
      • Kunden sind verpflichtet, eine Schutzmaske zu tragen, wenn die Gemeindebehörden dies auferlegen und in allen Situationen, in denen es nicht möglich ist, die Regeln des Social Distancing einzuhalten.
      • Die Gemeindebehörden müssen an den Ein- und Ausgängen der Märkte oder Kirmessen die Mittel zur Gewährleistung einer guten Handhygiene zur Verfügung stellen. Die Händler und Schausteller stellen den Kunden ebenfalls Gel für die Handhygiene zur Verfügung.
      • Wenn Händler oder Schausteller Speisen oder Getränke zum Verzehr vor Ort (also beim Stand oder Food Truck) anbieten, muss dies nach den für den Horeca-Sektor geltenden Regeln erfolgen. Take-away bleibt erlaubt. Zum Beispiel ist es erlaubt, beim Spazieren durch den Markt oder die Kirmes ein Eis oder einen Hamburger zu essen.
      • Eine Organisation oder ein System wird eingerichtet, um die Zahl der auf dem Markt oder der Kirmes anwesenden Kunden zu kontrollieren.
      • Auf dem Markt oder der Kirmes wird ein Verkehrsplan mit einer einzigen Zirkulationsrichtung und mit getrennten Ein- und Ausgängen eingerichtet. Die Gemeindebehörde kann bei außergewöhnlichen Umständen eine gerechtfertigte Ausnahme gewähren und eine Alternativlösung festlegen.

      Außerdem dürfen Kirmessen zwischen 1 und 6 Uhr morgens nicht stattfinden.

    • Was versteht man unter "Kirmes"?

      Unter “Kirmes” versteht man eine Versammlung von reisenden, selbständigen Schaustellern im Freien. Sie umfasst Fahrgeschäfte, Karussells und verschiedene Buden.
    • Welche Unternehmen müssen Kontaktinformationen von Kunden zur Kontaktrückverfolgung und unter welchen Bedingungen aufbewahren?

      Kontaktinformationen eines Besuchers oder Teilnehmers pro Haushalt müssen bei Ankunft an folgenden Orten registriert werden:

      • Wellnesszentren,
      • kollektiven Sportkursen,
      • Schwimmbädern,
      • Kasinos und Automatenspielhallen,
      • Empfangs- und Festsälen. Die Besucher oder Teilnehmer müssen ausdrücklich ihre Zustimmung geben. Besuchern oder Teilnehmern, die sich weigern, ihre Kontaktinformationen zu hinterlassen, wird bei ihrer Ankunft der Zugang zur Einrichtung verweigert. Diese Kontaktinformationen - die auf eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse beschränkt sein können - müssen zur Erleichterung einer eventuellen späteren Kontaktuntersuchung während 14 Kalendertagen aufbewahrt werden. Diese Kontaktinformationen dürfen zu keinen anderen Zwecken als zur Bekämpfung von COVID-19 verwendet werden. Sie müssen nach 14 Kalendertagen vernichtet werden.
    • Was ist mit Infektion über Verpackungen und Lebensmittel?

      Die Webseite der FASNK enthält Erläuterungen für Verbraucher und Akteure der Lebensmittelkette: http://www.favv.be/professionnels/publications/communications/coronavirus.asp (FR) beziehungsweise http://www.favv.be/professionelen/publicaties/mededelingen/coronavirus.asp (NL).
    • Was sind die allgemeinen Grundsätze für Unternehmen?

      Es ist darauf zu achten, dass die Kontinuität der belgischen Wirtschaft nicht gefährdet wird. Daher muss jedes Glied der Produktionskette von den Rohstoffen über die Herstellung bis zum Verbrauch, einschließlich Ein- und Ausfuhr, gewährleistet bleiben. Grundsätzlich gilt Folgendes:

      Für Unternehmen, die nicht zu den Schlüsselsektoren und wesentlichen Diensten gehören:

      • Homeoffice wird dringend empfohlenin allen Unternehmen für alle Personalmitglieder empfohlen, deren Funktion dies zulässt.

      • Wenn kein Homeoffice angewandt werden kann, ergreifen die Unternehmen angemessene Maßnahmen, um:

        • die bestmögliche Einhaltung der Regeln des Social Distancing zu gewährleisten, insbesondere die Einhaltung eines Abstands von 1,5 m zwischen den einzelnen Personen,
        • ein zumindest gleichwertiges Schutzniveau zu bieten, sollten die Regeln des Social Distancing nicht eingehalten werden können.
        • im Falle von Schichtarbeit:
          • die Größe der Teams zu begrenzen,
          • die Rotation in der Zusammensetzung der Teams zu begrenzen

      Für die vom Unternehmen organisierte Beförderung müssen sich Passagiere Mund und Nase bedecken, ob mit einer Schutzmaske oder einer anderen Alternative aus Stoff, und wenn möglich einen Sicherheitsabstand von 1,5 m einhalten. Ist das Tragen einer Schutzmaske oder einer Alternative aus Stoff aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.

      Die Anwendung dieser Grundsätze wird auf Unternehmensebene durch geeignete Vorsorgemaßnahmen gewährleistet, die im “Allgemeinen Leitfaden zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 am Arbeitsplatz” beschrieben sind (unter folgender Adresse verfügbar: https://beschaeftigung.belgien.be/sites/default/files/content/documents/Coronavirus/AllgemeinerLeitfaden.pdf, eventuell ergänzt durch:

      • Richtlinien auf Sektorebene,
      • und/oder Unternehmensrichtlinien,

      und/oder andere angemessene Maßnahmen, die ein zumindest gleichwertiges Schutzniveau bieten. Kollektive Maßnahmen haben immer Vorrang vor individuellen Maßnahmen.

      Für Unternehmen, die zu den Schlüsselsektoren und wesentlichen Diensten gehören:

      • Homeoffice wird dringend empfohlen in allen Unternehmen für alle Personalmitglieder, deren Funktion dies zulässt.

      • Sie sind darüber hinaus ebenfalls verpflichtet, die Regeln des Social Distancing soweit wie möglich umzusetzen. Für Sektoren und Arbeitnehmer, die den Schlüsselsektoren und wesentlichen Diensten angehören, ihre Tätigkeiten nicht unterbrochen und bereits selbst die erforderlichen Maßnahmen ergriffen haben, kann der oben genannte Leitfaden als Inspiration dienen. Soweit Subunternehmer und Hilfsdienste der Schlüsselsektoren es den Schlüsselsektoren ermöglichen, der Bevölkerung weiter zu dienen, gelten für sie die gleichen Vorschriften wie für Schlüsselsektoren und wesentliche Dienste.

      • Sie sind darüber hinaus ebenfalls verpflichtet, die Regeln des Social Distancing soweit wie möglich umzusetzen. Für Sektoren und Arbeitnehmer, die den Schlüsselsektoren und wesentlichen Diensten angehören, ihre Tätigkeiten nicht unterbrochen und bereits selbst die erforderlichen Maßnahmen ergriffen haben, kann der oben genannte Leitfaden als Inspiration dienen. Soweit Subunternehmer und Hilfsdienste der Schlüsselsektoren es den Schlüsselsektoren ermöglichen, der Bevölkerung weiter zu dienen, gelten für sie die gleichen Vorschriften wie für Schlüsselsektoren und wesentliche Dienste.

      Weitere Informationen für Unternehmen:

    • Hat ein Unternehmen die Möglichkeit, andere als die der Zentralen Datenbank der Unternehmen (ZDU) gemeldeten Tätigkeiten auszuüben, wenn das Unternehmen unter dem Druck der "Covid-19"-Maßnahmen steht?

      Ja, ein Unternehmen kann seine Tätigkeiten zeitweilig auf andere Weise ausüben, und zwar kostenlos und ohne dass es dazu administrative Schritte bei der ZDU unternehmen muss. Dies gilt zum Beispiel für einen Traiteur/Bankettlieferanten, der als Restaurateur arbeiten will, oder für eine Diskothek, die als Café funktionieren kann. Die neuen Tätigkeiten müssen selbstverständlich unter Einhaltung der Regeln des auf sie anwendbaren Protokolls ausgeübt werden.
    • Welche zusätzlichen Verpflichtungen gelten für Arbeitgeber oder Nutzer, die zeitweilig auf einen ausländischen Lohnempfänger oder Selbständigen zurückgreifen?

      Im Ministeriellen Erlass ist vorgesehen, dass in den Sektoren Bau, Reinigung, Landwirtschaft, Gartenbau und Fleischverarbeitung Arbeitgeber oder Nutzer, die zeitweilig auf einen im Ausland lebenden oder ansässigen Lohnempfänger beziehungsweise Selbständigen zurückgreifen, ein Register führen müssen. Dieses Register ist ab dem ersten Arbeitstag bis einschließlich zum vierzehnten Tag nach Beendigung dieser Arbeit zu führen und muss folgende Angaben zum Arbeitnehmer beziehungsweise Selbständigen enthalten:

      • Identifizierungsdaten,
      • Wohnort in Belgien,
      • Telefonnummer,
      • Angabe der Personen, mit denen er arbeitet. Diese Angaben dürfen nicht zu anderen Zwecken als zur Bekämpfung von COVID-19 verwendet werden. Vierzehn Kalendertage ab Beendigung der betreffenden Arbeit müssen diese Angaben vernichtet werden.

      Die Registrierungspflicht gilt nicht:

      • für die Beschäftigung von Grenzgängern,
      • wenn der Aufenthalt des Arbeitnehmers in Belgien 48 Stunden nicht übersteigt.

      Außerdem müssen Arbeitgeber beziehungsweise Nutzer, die auf einen Arbeitnehmer zurückgreifen, der verpflichtet ist, ein Passenger Locator Form auszufüllen (Siehe Frage « Wann muss ich ein “Public Health Passenger Locator Form” (PLF) ausfüllen? » im internationalen Teil), vor Beginn der Arbeit prüfen, ob das Passenger Locator Form tatsächlich ausgefüllt worden ist. Liegt kein Nachweis vor, dass dieses Formular ausgefüllt wurde, sorgt der Arbeitgeber beziehungsweise Nutzer dafür, dass das Passenger Locator Form spätestens dann ausgefüllt wird, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeit in Belgien aufnimmt. Nähere Auskünfte finden Sie in Artikel 2bis des Ministeriellen Erlasses vom 30. Juni 2020 zur Festlegung von Dringlichkeitsmaßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus COVID-19.

    Gesundheit

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    • Welche Empfehlungen gelten in Bezug auf Mundschutz/Handschuhe im öffentlichen Raum?

      Ab dem Alter von 12 Jahren ist jeder verpflichtet, Mund und Nase mit einer Maske oder einer Alternative aus Stoff zu bedecken, wenn die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann. Diese Verpflichtung gilt jedoch nicht:

      • für Personen, die unter demselben Dach wohnen, untereinander,
      • für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren einschließlich untereinander,
      • für Personen, die sich im Rahmen von dauerhaften engen Beziehungen treffen, untereinander,
      • zwischen Begleitern einerseits und hilfsbedürftigen Personen andererseits.

      Außerdem ist das Tragen einer Maske an bestimmten Orten unabhängig von der Anzahl Besucher Pflicht:

      • in öffentlichen Verkehrsmitteln ab dem Eingang zum Flughafen oder zum Bahnhof bzw. ab Ankunft an der Haltestelle, am Gleis, im Bus, in der Untergrund-Straßenbahn (“pré-métro”), in der U-Bahn, in der Straßenbahn, im Zug oder in jeglichem anderen Beförderungsmittel, das von einer öffentlichen Behörde organisiert wird. Jedoch ist das Fahrpersonal der öffentlichen Verkehrsgesellschaften nicht verpflichtet, Mund und Nase zu bedecken, sofern einerseits der Fahrer gut isoliert in einer Kabine ist und andererseits ein Plakat und/oder Aufkleber den Benutzern den Grund anzeigt, warum der Fahrer keine Maske trägt,
      • auf Handelsmessen (einschließlich Handelsausstellungen),
      • für Dienstleister in Kontaktberufen und ihre Kunden. Der Kunde darf seine Maske nur für eine Behandlung im Gesicht und nur während der für diese Behandlung notwendigen Dauer abnehmen,
      • für das Servicepersonal der Horeca-Betriebe,
      • für das Küchenpersonal der Horeca-Betriebe,
      • für Kunden der Horeca-Betriebe, außer wenn diese an ihrem eigenen Tisch sitzen,
      • in Geschäften und Einkaufszentren,
      • in Geschäftsstraßen, auf Märkten einschließlich Trödel- und Flohmärkten, auf Kirmessen und an belebten privaten oder öffentlichen Orten, die die zuständigen Gemeindebehörden bestimmen und die durch entsprechenden Anschlag mit Angabe der Uhrzeiten, zu denen diese Verpflichtung gilt, gekennzeichnet sind,
      • in Kinos, Veranstaltungs-, Konzert- oder Konferenzsälen, Hörsälen, Kultstätten, Museen und Bibliotheken,
      • in Kasinos und Automatenspielhallen.

      Ist das Tragen einer Schutzmaske oder einer Alternative aus Stoff aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden. Wer aufgrund einer durch ein ärztliches Attest bescheinigten Behinderung nicht in der Lage ist, eine Schutzmaske, eine Alternative aus Stoff oder einen Gesichtsschutzschirm zu tragen, braucht diese Verpflichtung nicht einzuhalten.

      Es ist zu betonen, dass das Tragen einer Schutzmaske ein zusätzlicher Schutz ist, der in keiner Weise von der Befolgung der sechs goldenen Regeln für das individuelle Verhalten befreit:

      1. Die grundlegenden Hygienemaßnahmen bleiben unerlässlich.
      2. Außenaktivitäten sind nach Möglichkeit vorzuziehen. Gegebenenfalls müssen Räume ausreichend durchlüftet werden.
      3. Für Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, müssen zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden.
      4. Der Sicherheitsabstand von 1,5 m bleibt gültig, außer für Personen, die demselben Haushalt angehören, für Personen, die sich im Rahmen von dauerhaften engen Beziehungen treffen, untereinander, für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren einschließlich untereinander und für Personen, mit denen engere Kontakte bestehen. Wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden.
      5. Es ist unerlässlich, dass jeder seine engen Kontakte so weit wie möglich einschränkt. Unter “engen Kontakten” versteht man Kontakte, die länger als 15 Minuten dauern, bei weniger als 1,5 m Abstand und ohne Maske. In diesem Stadium der Epidemie wird empfohlen, dass jede Person ihre engen Kontakte auf höchstens 5 verschiedene Personen (außerhalb des Haushalts) pro Monat beschränkt.
      6. Zusammenkünfte sind auf höchstens 10 Personen begrenzt (Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet).

      Weitere Informationen über Schutzmasken aus Stoff erhalten Sie auf: https://www.info-coronavirus.be/de/mundschutz/

      Das Tragen von Handschuhen hingegen wird nicht empfohlen, weil dadurch ein falsches Sicherheitsgefühl entsteht. Sie waschen sich die Hände nicht mehr, während Sie immer noch Mund, Nase und Augen mit behandschuhter Hand berühren, was ebenfalls zu einer Ansteckung führen kann. Es ist besser, sich die Hände regelmäßig mit Wasser und Seife zu waschen.

      Weitere Informationen:

    • Werden in Krankenhäusern Sondermaßnahmen ergriffen?

      Die Betreuung von Hilfebedürftigen bleibt prioritär und muss gewährleistet bleiben.

      In den letzten Monaten hat die Epidemie einen bedeutenden Einfluss auf das Pflegeangebot gehabt, sowohl auf Ebene der Erstversorgung als auch auf Ebene der Krankenhäuser. Pflegeanbieter und Krankenhäuser sorgen dafür, mit COVID-19 infizierten Personen die beste Versorgung zu bieten und gleichzeitig den Zugang zur allgemeinen und spezialisierten Gesundheitspflege sicher zu organisieren. Ziel ist es, dass jeder einen “normalen” Zugang zur Gesundheitspflege erhält, ohne die medizinische Infrastruktur zu überlasten, die für die Versorgung der an dem Virus Erkrankten erforderlich ist. Es wird empfohlen, sich bei den Pflegeeinrichtungen zu informieren und ihren Anweisungen zu folgen.

      Sowohl Pflegeanbieter, die ambulante Pflege erbringen, als auch Pflegeanbieter, die in Krankenhäusern arbeiten, haben ihre Tätigkeit sowohl für dringende als auch nicht dringende Pflege wieder aufgenommen. Ebenso sind die Besuchsregeln in den Krankenhäusern kürzlich angepasst worden (siehe weiter unten). Blutspenden müssen unter maximaler Einhaltung der Regeln des Social Distancing weiter stattfinden. Kranke Personen müssen wie immer ausgeschlossen werden.

    • Sind Besucher in Krankenhäusern zugelassen?

      Krankenhäuser organisieren ihre eigene Besuchsregelung, die die Sicherheit der Patienten, des Personals und der Besucher gewährleistet. Für alle Krankenhäuser ist der therapeutische Urlaub für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gestattet, wobei das Krankenhaus Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der anderen Patienten und des Personals vorsieht. Die geltenden Regeln für Besuche in psychiatrischen Kliniken bleiben anwendbar. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bestimmungen in Bezug auf Familienbesuche auf alle Patienten anwendbar sind. Patienten und Besuchern wird geraten, ihr Krankenhaus zu kontaktieren, um sich über die genauen Modalitäten für Besuche zu informieren.
    • Sind Besuche in Altenheimen oder Pflegeheimen oder -zentren erlaubt?

      Besuchen Sie für die neuesten Besuchsmodalitäten die Website der zuständigen Behörden: Wallonische Region: https://www.wallonie.be/fr/maisons-de-repos Flandern: https://www.zorg-en-gezondheid.be/corona-richtlijnen-voor-zorgprofessionals Region Brüssel-Hauptstadt: https://coronavirus.brussels/wp-content/uploads/2020/03/FAQ_Résidentiel_DEF-1.pdf
    • Wer wird zurzeit getestet?

      Detaillierte Informationen über das Testverfahren sind auf der Website von Sciensano verfügbar: https://epidemio.wiv-isp.be/ID/Pages/2019-nCoV_procedures.aspx.

      Weitere Informationen: https://www.info-coronavirus.be/de/test/

    • Welche Lockerungen wurden in Bezug auf die Quarantäne vorgenommen?

      Die Quarantäne wurde verkürzt und das Verfahren vereinfacht.

      • Bei Auftreten von Symptomen muss sich der Patient unverzüglich 7 Tage isolieren und seinen Arzt kontaktieren, um sich schnellstmöglich testen zu lassen. Fällt der Test positiv aus, bleibt die Person in Quarantäne. Fällt der Test negativ aus, darf die Person die Quarantäne abbrechen, sobald ihr klinischer Zustand dies erlaubt.
      • Asymptomatische Personen, die engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, müssen sich, sobald sie davon erfahren oder über die Kontaktermittlung kontaktiert werden, unverzüglich 7 Tage ab dem letzten Tag, an dem sie engen Kontakt zu der infizierten Person hatten, in Quarantäne begeben. Dies gilt nur im Falle eines engen Kontakts zu einer positiv getesteten Person. Am 5. Tag muss sich die Person testen lassen. Fällt der Test positiv aus, wird die Quarantäne um weitere 7 Tage verlängert. Fällt der Test negativ aus, endet die Quarantäne nach dem 7. Tag.

      Was die Maßnahmen in Bezug auf die Quarantäne nach Rückkehr von einer Auslandsreise betrifft, verweisen wir Sie auf den Teil “International” dieser FAQ.

    • Sind Sondermaßnahmen für die Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität oder Behinderung vorgesehen?

      Am wichtigsten ist, keinen neuen sozialen Mix entstehen zu lassen. Die Beförderung kann also fortgesetzt werden, es sollte aber nach Möglichkeit immer ein selber Fahrer dieselbe Person mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität befördern. Hygienemaßnahmen und Social Distancing müssen selbstverständlich eingehalten werden. Freiwilligentransport von Personen mit eingeschränkter Mobilität oder hilfebedürftigen Personen darf fortgeführt werden, aber ein Mindestabstand von 1,5 muss so gut wie möglich zwischen den Personen eingehalten werden. Die Anzahl Personen, die befördert werden können, hängt also vom Fahrzeugtyp ab.
    • Bleiben die Notrufzentralen für bedürftige Personen (Zentren zur Selbstmordprävention oder zur Prävention häuslicher Gewalt, ...) geöffnet?

      Ja, sie bleiben geöffnet; Telefonisten müssen die Maßnahmen des Social Distancing einhalten. Nachstehend finden Sie die wichtigen nützlichen Telefonnummern und Websites.
    • Ist es erlaubt, an einem öffentlichen Ort, wo das Tragen einer Maske Pflicht ist, seine Maske zeitweilig abzunehmen?

      Ja, die Maske darf zeitweilig abgenommen werden, jedoch nur für die Dauer, die für den Verzehr von Getränken und Speisen (z.B. Eis, Waffel, Hamburger, …) unbedingt notwendig ist.
    • Gibt es für Gehörlose oder Schwerhörige spezielle Regeln zum Tragen der Mundmaske?

      Ja, in diesem Fall kann der Gesprächspartner einer gehörlosen oder schwerhörigen Person seine Mundmaske zeitweilig abnehmen, damit die Person von den Lippen ablesen kann. Dies ist aber nur für die Dauer, die für das Gespräch unbedingt notwendig ist, und unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes erlaubt.

    Unterricht

    • Schule Kinder Kindertagesstätte Kinderkrippen Tagesmütter Eltern Klassen Studenten Lehrer Klasse Tests Aufgaben Ausbildung Prüfung Praktikum Graduiertenabschluss Predigtunterricht Elternurlaub Internat Internatsschulen Universitätshochschule
    • Bleiben Kinderkrippen und Tagesmütterdienste geöffnet?

      Weitere Informationen in Sachen Kinderbetreuung finden Sie auf den Websites der jeweiligen Gemeinschaft:

      Föderation Wallonie-Brüssel: https://www.one.be/public/detailarticle/news/coronavirus-les-conditions-dacces-pour-mettre-votre-enfant-en-creche/

      Deutschsprachige Gemeinschaft: http://www.ostbelgienfamilie.be/Coronavirus

    • Wie müssen Tagesmütter die Maßnahmen des Social Distancing organisieren?

      Die erforderlichen Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden, aber im Rahmen der Kinderbetreuung ist das Social Distancing in der Tat schwierig umsetzbar. Die Maßnahmen des Social Distancing müssen von den Eltern strikt eingehalten werden.
    • Unterrichtswesen

      Informationen in Bezug auf die Wiederaufnahme des Unterrichts im September sind auf den Websites der zuständigen Behörden verfügbar:

    • Hochschulunterricht

      Hochschuleinrichtungen dürfen jedoch ihre Unterrichtsstunden und Aktivitäten gemäß den Richtlinien der Gemeinschaften und den von der Föderalregierung vorgesehenen zusätzlichen Maßnahmen wieder aufnehmen.

      Zudem ist ab dem Alter von 12 Jahren jeder verpflichtet, in Schulgebäuden eine Maske oder eine Alternative aus Stoff zu tragen. Ist das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.

      Praktika können in dem Tempo des Neustarts der betreffenden Sektoren wieder aufgenommen werden.

    • Erwachsenenbildung

      Lehranstalten für Weiterbildungsunterricht (einschließlich informeller Erwachsenenbildung) dürfen ihre Unterrichtsstunden und Aktivitäten gemäß den Richtlinien der Gemeinschaften und den von der Föderalregierung vorgesehenen zusätzlichen Maßnahmen wieder aufnehmen. Nur wenn die Ortsbeschaffenheit der Infrastruktur es erlaubt, können die Gemeinschaften beschließen, den Teilzeit-Kunstunterricht für begrenzte Aktivitäten wieder aufzunehmen.

      Zudem ist ab dem Alter von 12 Jahren jeder verpflichtet, in Schulgebäuden eine Maske oder eine Alternative aus Stoff zu tragen. Ist das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.

      Praktika können in dem Tempo des Neustarts der betreffenden Sektoren wieder aufgenommen werden.

    • Was tun mit Kindern von Eltern, die (wahrscheinlich) infiziert sind?

      Sie finden die Regeln in Bezug auf die Quarantäne in der weiter oben erwähnten Frage “Welche Lockerungen wurden in Bezug auf die Quarantäne vorgenommen?” im Teil “Gesundheit”.
    • Dürfen Internate, Aufnahmeeinrichtungen und ständige Betreuungseinrichtungen öffnen?

      Diese Einrichtungen bleiben geöffnet und dürfen ihre Aktivitäten und Unterrichtsstunden gemäß den Richtlinien der Gemeinschaften und den von der Föderalregierung ergriffenen ergänzenden Maßnahmen wieder aufnehmen.
    • Wie groß ist die maximale Kapazität eines Hörsaals?

      Ab dem 1. September 2020 dürfen Hörsaalvorträge von höchstens 200 Personen besucht werden. Diese Grenze kann überschritten werden:

      1.    wenn ein Protokoll der zuständigen Behörden eine höhere Aufnahmekapazität vorsieht 
        
      2.    oder wenn die zuständigen Gemeindebehörden eine Erlaubnis erteilt haben, und zwar im Einverständnis mit dem/den zuständigen Minister(n), nach Konsultation eines Virologen und unter Einhaltung des geltenden Protokolls. 
        
    • Darf der Unterricht in Musik-, Schauspiel-, Tanz- und Zeichenakademien wieder aufgenommen werden?

      Der Unterricht darf gemäß den Richtlinien der Gemeinschaften und den von der Föderalregierung vorgesehenen zusätzlichen Maßnahmen wieder aufgenommen werden.
    • Was ist in Bezug auf die Organisation von (Nach)Prüfungen im Hochschulwesen vorgesehen?

      Prüfungen können organisiert werden. Die Modalitäten für die Organisation der Prüfungen finden Sie auf den Websites der Universitäten und Hochschulen. Für Studenten, die nicht über einen geeigneten Ort zum Lernen verfügen, dürfen Räume zum stillen Arbeiten eingerichtet werden. Dies erfolgt auf Absprache und unter Einhaltung der Regeln des Social Distancing. Wenn diese Initiativen in öffentlichen Bibliotheken umgesetzt werden, müssen die Studenten von Aufsichtspersonen und Personalmitgliedern beaufsichtigt werden.

      Zudem ist ab dem Alter von zwölf Jahren jeder verpflichtet, in Bibliotheken eine Maske oder eine Alternative aus Stoff zu tragen. Ist das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden. In den nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Gebäudeteilen der Bibliotheken ist das Tragen einer Maske keine Pflicht, sofern diese Bereiche vollständig von den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen abgetrennt sind und dies nicht gegen eventuell geltende Leitfäden oder Protokolle verstößt.

    • Dürfen berufliche Ausbildungen wieder aufgenommen werden?

      Sie dürfen wieder aufgenommen werden, sofern die im Betrieb anwendbaren Regeln des Social Distancing eingehalten werden.
    • Dürfen die von den ÖSHZ angebotenen Schulungen (z. B. Schulung über den Umgang mit begrenzten finanziellen Mitteln) wieder aufgenommen werden?

      Diese Schulungen dürfen organisiert werden, sofern die für die lokalen Behörden geltenden Maßnahmen des Social Distancing eingehalten werden.
    • Dürfen Kurse in der Abendschule (Sprachkurse, Kochschule, ...) wiederaufgenommen werden?

      Lehranstalten für zusätzlichen Weiterbildungsunterricht (einschließlich informelle Erwachsenenbildung) können ihre Unterrichtsstunden und Aktivitäten gemäß den Richtlinien der Gemeinschaften und den von der Föderalregierung vorgesehenen zusätzlichen Maßnahmen wiederaufnehmen.

    Öffentliches Leben

    • Polizei Justizministerium Gefängnisse Post Telekommunikation Telenet Proximus Orange Netzwerk Sport Kultur Medien Hotel Übernachtung Unterkunft Veranstaltungen Tickets Stornierung Wasser Bootstour Fahrt Hausmüll Nachrichten Aufruf Sport Freizeit Unterhaltung Freizeit Hobby Kajak Golf Reiten Pferd Angeln Tennis Stadt Gemeinde Gemeindeverwaltung
    • Welche Aktivitäten sind erlaubt?

      Die Bürger dürfen sich nun frei auf dem belgischen Staatsgebiet bewegen, jedoch wird im Hinblick auf die Einhaltung aller Gesundheitsempfehlungen immer an ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Solidarität appelliert.

      Infolge der Beschlüsse vom 9. und 23. Juli 2020 ist zusätzlich zu den bestehenden Verpflichtungen jeder ab dem Alter von 12 Jahren verpflichtet, in Geschäften und Einkaufszentren, in Geschäftsstraßen, auf Märkten (einschließlich Trödel- und Flohmärkten), auf Kirmessen und an allen belebten privaten oder öffentlichen Orten, die die Gemeindebehörden bestimmen, auf Handelsmessen (einschließlich Handelsausstellungen), in Kinos, Veranstaltungs-, Konzert- oder Konferenzsälen, Hörsälen, Kultstätten, Museen, Bibliotheken, Kasinos, Automatenspielhallen und Gaststättenbetrieben (außer wenn Kunden an ihrem Tisch sitzen) eine Maske oder eine Alternative aus Stoff zu tragen.

      An diesen Orten darf die Person die Maske jedoch für die Dauer abnehmen, die für den Verzehr von Getränken und Speisen unbedingt notwendig ist. Erfolgt der Verzehr in einem Gaststättenbetrieb, finden die (weiter oben erwähnten) Regeln für das Gaststättengewerbe Anwendung.

      Ist das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.

      In den oben aufgeführten Einrichtungen ist das Tragen einer Maske in den nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Gebäudeteilen keine Pflicht, sofern diese Bereiche vollständig von den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen abgetrennt sind und dies nicht gegen eventuell geltende Leitfäden oder Protokolle verstößt.

      Zusätzlich zu den oben aufgeführten Orten ist das Tragen einer Maske in allen Situationen vorgeschrieben, in denen die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann.

      Private und öffentliche Aktivitäten kultureller, sozialer, sportlicher, touristischer und rekreativer Art können wieder aufgenommen werden. Die Bedingungen, unter denen sie stattfinden können, werden in vorliegendem Kapitel näher erläutert.

      Jedoch müssen Diskotheken und Tanzlokale geschlossen bleiben. Whirlpools, Dampfduschen und Dampfbäder dürfen nur privat benutzt werden.

      Außer in den im Ministeriellen Erlass vorgesehenen Fällen bleiben Menschenansammlungen von mehr als 10 Personen (Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet) verboten.

    • Wie sieht es mit sozialen Kontakten aus?

      In Bezug auf soziale Kontakte:

      • Die Menschen dürfen jeden, den sie sehen möchten, treffen, sofern sie stets einen Sicherheitsabstand von 1,5 m einhalten und, falls dies nicht möglich ist, eine Maske tragen.
      • Enge Kontakte zu Personen außerhalb des eigenen Haushalts müssen so weit wie möglich eingeschränkt werden. Unter “engen Kontakten” versteht man Kontakte, die länger als 15 Minuten dauern, bei weniger als 1,5 m Abstand und ohne Maske. In diesem Stadium der Epidemie wird empfohlen, dass jede Person ihre engen Kontakte auf höchstens 5 verschiedene Personen (außerhalb des Haushalts) pro Monat beschränkt, Gruppentreffen sind auf höchstens 10 Personen, Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet, begrenzt (außer in den im Ministeriellen Erlass vorgesehenen Fällen). Dies gilt für alle Treffen, ob sie zu Hause oder außer Haus stattfinden (zum Beispiel in einer Bar, einem Café, einem Park, …).
    • Werden Sondermaßnahmen in den öffentlichen Verkehrsmitteln ergriffen?

      Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel sind ab einem Alter von 12 Jahren verpflichtet, Mund und Nase mit einer Schutzmaske oder einer anderen Alternative aus Stoff zu bedecken. Dies gilt ab dem Eingang zum Flughafen oder zum Bahnhof bzw. ab Ankunft an der Haltestelle, am Gleis, im Bus, in der Untergrund-Straßenbahn (“pré-métro”), in der U-Bahn, in der Straßenbahn, im Zug oder in jeglichem anderen Beförderungsmittel, das von einer öffentlichen Behörde organisiert wird. Ist das Tragen einer Schutzmaske oder einer Alternative aus Stoff aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden. Das Fahrpersonal der öffentlichen Verkehrsgesellschaften ist nicht verpflichtet, Mund und Nase zu bedecken, sofern einerseits der Fahrer gut isoliert in einer Kabine ist und andererseits ein Plakat und/oder Aufkleber den Benutzern den Grund anzeigt, warum der Fahrer keine Maske trägt. Diese Ausnahme gilt auch und unter denselben Voraussetzungen für das Fahrpersonal organisierter gemeinschaftlicher Beförderungsmittel (z. B. Schulbusse).
      Nähere Informationen über das Angebot der Verkehrsgesellschaften entnehmen Sie bitte ihren Websites.
    • Darf Personenbeförderung mit privaten Bussen und Reisebussen organisiert werden?

      Ja, Busse und Reisebusse dürfen unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Vorbeugungsmaßnahmen durch Fahrgäste und Beförderungsunternehmen für die Personenbeförderung eingesetzt werden. Fahrgäste ab 12 Jahren müssen Mund und Nase mit einer Maske oder einer anderen Alternative aus Stoff bedecken und wenn möglich einen Abstand von 1,5 m einhalten. Ist das Tragen einer Schutzmaske oder einer Alternative aus Stoff aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.
    • Was ist mit Taxis (und anderen "On-Demand"-Beförderungsdiensten)?

      Taxis dürfen weiter Kunden befördern unter Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zwischen den Personen. Die Anzahl Personen, die befördert werden können, hängt also vom Fahrzeugtyp ab. Personen, die unter einem Dach leben oder “enge Kontakte” haben, dürfen sich ein Taxi teilen. In diesem Fall ist die Regel des Mindestabstands nicht anwendbar. Regelmäßige Lüftung und Reinigung des Fahrzeugs wird angeraten. Kann die Einhaltung der Regeln des Social Distancing nicht gewährleistet werden, ist das Tragen einer Maske Pflicht.
    • Welche Maßnahmen wurden in Bezug auf Fahrgemeinschaften ergriffen? Wie viele Personen dürfen in ein Privatfahrzeug steigen?

      Wie bei Taxis muss ein Abstand von 1,5 m zwischen den Personen eingehalten werden. Die Zahl der Personen, die befördert werden können, hängt also vom Fahrzeugtyp ab. Für Personen, die unter demselben Dach wohnen oder “enge Kontakte” haben, gilt diese Regel des Mindestabstands nicht. Regelmäßige Lüftung und Reinigung des Fahrzeugs wird angeraten. Kann die Einhaltung der Regeln des Social Distancing nicht gewährleistet werden, ist das Tragen einer Maske Pflicht.
    • Kann man davon ausgehen, dass, falls ein Abstand von 1,5 m nicht gewährleistet werden kann, die Maßnahmen des Social Distancing eingehalten sind, wenn im Transportmittel (Kleintransporter/Bus) eine flexible, transparente Abtrennung angebracht ist?

      Ja, eine flexible, transparente Abtrennung bietet ausreichenden Schutz und ihre Anbringung in Transportmitteln kann gestattet werden, unter der Bedingung, dass bestimmte Anforderungen an die Verkehrssicherheit eingehalten werden: Für die Flämische Region: https://www.vlaanderen.be/gezondheid-en-welzijn/gezondheid/gezondheid-en-preventie-tijdens-de-coronacrisis/coronamaatregelen-voor-technische-keuring/tijdelijke-demonteerbare-afscherming-in-voertuigen
    • Was ist mit Tourismus?

      Tourismus und touristische Aktivitäten sind auf dem gesamten belgischen Staatsgebiet erlaubt. Touristenunterkünfte (Hotels, AirBnB, Ferienhäuser, Campingplätze, …) dürfen unter Einhaltung der anwendbaren Protokolle öffnen. Die Anzahl Gäste pro Wohneinheit ist auf maximal 10 Personen begrenzt (Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet), unter Beachtung der Empfehlungen in Bezug auf die “engen Kontakte”. Eventuelle Restaurants oder Bars dieser Unterkünfte dürfen unter Einhaltung der für Horeca-Betriebe vorgesehenen Maßnahmen (siehe weiter oben: Kapitel “Wirtschaft”, Teil “Horeca”) öffnen. Diskotheken und Tanzlokale in diesen Unterkünften müssen zum jetzigen Zeitpunkt noch geschlossen bleiben.
    • Welche Sportarten sind erlaubt?

      Alle sportlichen Aktivitäten können unter Einhaltung des anwendbaren Protokolls, ob innen oder außen, im Amateur- oder Profibereich stattfinden, wobei mindestens die folgenden Bedingungen eingehalten werden müssen:

      Sportliche Aktivitäten außerhalb eines organisierten Rahmens: Diese Aktivitäten können innerhalb der Kontaktblase ausgeübt werden, das heißt in Anwesenheit von höchstens 10 Personen (Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet).

      Sportliche Aktivitäten in einem organisierten Rahmen (insbesondere durch einen Verein oder eine Vereinigung): Diese Aktivitäten dürfen ausgeübt werden:

      • mit maximal 50 Teilnehmern,
      • in Anwesenheit eines volljährigen Trainers oder einer volljährigen Begleit- oder Aufsichtsperson.

      Sportwettkämpfe: Sportwettkämpfe dürfen stattfinden.

      Es gibt keine Begrenzung der Anzahl Teilnehmer, außer wenn das anwendbare Protokoll oder die zuständige Gemeindebehörde dies ausdrücklich vorsieht. Wird ein Sportwettkampf für mehr als 200 Teilnehmer oder auf öffentlicher Straße organisiert, ist die vorherige Genehmigung der zuständigen Gemeindebehörden erforderlich. Bevor ein Veranstalter seinen diesbezüglichen Antrag einreicht, füllt er die Online-Anwendung Covid Event Risk Model (CERM) (www.covideventriskmodel.be) aus und fügt das erhaltene Zertifikat der Antragsakte für die Gemeindeverwaltung bei.

      Was das Publikum bei solchen Veranstaltungen betrifft, müssen die Regeln des anwendbaren Protokolls befolgt werden und muss die Anzahl Zuschauer wie folgt begrenzt werden:

      • 200 Personen innen
      • 400 Personen außen

      Die maximale Anzahl Zuschauer entlang der Strecke eines Sportwettkampfes ist im Start- und Zielbereich wie folgt begrenzt:

      • 200 Personen innen
      • 400 Personen außen

      Auf der übrigen Strecke dürfen sich Zuschauer zu Gruppen von maximal 10 Personen zusammenfinden. Für organisierte Initiativen (beispielsweise VIP-Zelte) müssen die Regeln für Veranstaltungen befolgt werden.

      Zuschauer müssen in allen Situationen, in denen die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann, eine Maske tragen.

      Wird ein Sportwettkampf auf öffentlicher Straße organisiert, ist die vorherige Genehmigung der zuständigen Gemeindebehörden erforderlich, die gemäß den weiter oben erwähnten Modalitäten einzuholen ist.

      In dauerhaften Einrichtungen (Stadion, Sportplatz, Sportzentrum, …) regelmäßig organisierte Sportwettkämpfe können gemäß dem geltenden Protokoll stattfinden und unterliegen daher nicht einer vorherigen Genehmigung.

      Darüber hinaus können die Gemeindebehörden den Betreibern von dauerhaften Einrichtungen (z.B. eines Stadions) gestatten, sitzendes Publikum in höherer Zahl als weiter oben vorgesehen zu empfangen, dies im Einverständnis mit dem/den zuständigen Minister(n), nach Konsultierung eines Virologen und unter Einhaltung des geltenden Protokolls. Der Antrag muss an den zuständigen Bürgermeister gerichtet werden.

      Schließlich darf zwischen 1 Uhr und 6 Uhr morgens kein Sportwettkampf stattfinden.

    • Ist die Registrierung der Kontaktdaten der Teilnehmer an Sportveranstaltungen oder Turnieren Pflicht?

      Die Registrierung der Kontaktdaten der Teilnehmer ist bei kollektiven Sportkursen Pflicht, nicht aber bei Sportveranstaltungen und Turnieren. Da die Cafeterien von Sportvereinen die auf das Gaststättengewerbe anwendbaren Regeln befolgen müssen, gilt die Verpflichtung zur Registrierung der Kontaktdaten von Kunden auch für sie.
    • Darf ich mit meiner Amateur-Theatergruppe, meinem -Tanzensemble, meinem -Orchester, meinem -Chor ... proben?

      Bestimmte Unterrichte und Proben dürfen stattfinden, jedoch manchmal nur unter bestimmten Bedingungen. Diese Bedingungen sind in den Protokollen des zuständigen Ministers beschrieben:

      Diese Aktivitäten verlaufen immer in einem organisierten Rahmen, insbesondere in einem Ensemble oder einem Verband und finden immer statt:

      • • in Anwesenheit eines erwachsenen Leiters,
      • • in Anwesenheit von höchstens zwanzig Personen und unter Einhaltung eines Abstands von 1,5 m zwischen den einzelnen Personen.

      Vorführungen mit Publikum dürfen ab dem 1. Juli 2020 in Anwesenheit von höchstens 200 sitzenden Personen stattfinden, und zwar unter Einhaltung des geltenden Protokolls und der Regeln des Social Distancing, insbesondere der Aufrechterhaltung eines Abstands von 1,5 m zwischen den einzelnen Personen.

      Für professionelle Künstler (Berufstänzer, -schauspieler usw.) können andere Regeln anwendbar sein. Für jeden Einzelnen müssen jedoch eine Risikoanalyse und ein Aktionsplan ausgearbeitet werden. Auf dieser Grundlage ist es dann möglich zu untersuchen, ob eine Wiederaufnahme der Tätigkeit sicher (und machbar) ist, und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um alles so sicher wie möglich zu organisieren.

    • Sind Kulturvorführungen mit Publikum möglich?

      Kulturvorführungen mit Publikum in dauerhaften Einrichtungen wie Theatern, Kinos, Kulturzentren, … dürfen unter Einhaltung des geltenden Protokolls abgehalten werden. Für einmalige Veranstaltungen auf öffentlicher Straße ist die vorherige Genehmigung der Gemeindebehörden erforderlich. Bevor ein Veranstalter seinen diesbezüglichen Antrag einreicht, füllt er die Online-Anwendung Covid Event Risk Model (CERM) (www.covideventriskmodel.be) aus und fügt für die Gemeindeverwaltung der Antragsakte das erhaltene Zertifikat bei.

      Für all diese Veranstaltungen gelten folgende Kapazitätsgrenzen:

      • 200 Personen innen
      • 400 Personen außen

      Darüber hinaus können die Gemeindebehörden den Betreibern von dauerhaften Einrichtungen (z.B. von Theatern, Konzertsälen, …) gestatten, sitzendes Publikum in höherer Zahl als weiter oben vorgesehen zu empfangen, dies im Einverständnis mit dem/den zuständigen Minister(n), nach Konsultierung eines Virologen und unter Einhaltung des geltenden Protokolls. Der Antrag muss an den zuständigen Bürgermeister gerichtet werden.

      Schließlich darf zwischen 1 Uhr und 6 Uhr morgens keine Vorführung stattfinden.

      Zudem ist ab dem Alter von 12 Jahren jeder verpflichtet, in Kinos, Veranstaltungs- und Konzertsälen eine Maske oder eine Alternative aus Stoff zu tragen. Zusätzlich zu den oben aufgeführten Orten ist das Tragen einer Maske in allen Situationen vorgeschrieben, in denen die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann.

      Ist das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden. Die Verpflichtung, eine Maske zu tragen, gilt nicht für die Künstler auf der Bühne.

      In diesen Räumlichkeiten darf die Person die Maske jedoch für die Dauer abnehmen, die für den Verzehr von Getränken und Speisen unbedingt notwendig ist. Erfolgt der Verzehr in einem Gaststättenbetrieb, finden die (weiter oben erwähnten) Regeln für das Gaststättengewerbe Anwendung.

      In den nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Gebäudeteilen der Kinos, Veranstaltungs- und Konzertsälen ist das Tragen einer Maske keine Pflicht, sofern diese Bereiche vollständig von den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen abgetrennt sind und dies nicht gegen eventuell geltende Leitfäden oder Protokolle verstößt.

    • Dürfen Amateur-Dreharbeiten stattfinden?

      Solche Dreharbeiten dürfen unter folgenden Bedingungen stattfinden:

      • in einem organisierten Rahmen, insbesondere durch einen Club oder eine Vereinigung,
      • in Anwesenheit von höchstens 50 Personen und unter Einhaltung eines Abstands von 1,5 m zwischen den einzelnen Personen.
    • Können Generalversammlungen oder andere Zusammenkünfte von Vereinen oder Vereinigungen abgehalten werden?

      Veranstaltungen sind unter strikten Bedingungen erlaubt. Alle Besucher einer Veranstaltung ab dem Alter von 12 Jahren müssen Mund und Nase mit einer Maske oder einer anderen Alternative aus Stoff bedecken. Ist das Tragen einer Schutzmaske oder einer Alternative aus Stoff aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.

      Für alle Veranstaltungen gleich welcher Art gelten folgende Kapazitätsgrenzen:

      • 100 Personen innen (200 ab dem 1. September 2020), ,
      • 200 Personen außen (400 ab dem 1. September 2020)..

      Zur Vermeidung der Ausbreitung des Virus muss jede Veranstaltung bestimmten Regeln folgen:

      • Für Veranstaltungen auf öffentlicher Straße ist es erforderlich:

      • Für Veranstaltungen die nicht auf öffentlicher Straße stattfinden und für die kein Protokoll anwendbar ist, müssen acht Mindestregeln befolgt werden. Zur Erinnerung: Diese acht Mindestregeln Regeln sind:

        • Unternehmen oder Vereinigungen informieren Kunden und Arbeitnehmer rechtzeitig über die geltenden Präventionsmaßnahmen und erteilen den Arbeitnehmern eine passende Schulung.
        • Zwischen jeder Person wird ein Abstand von 1,5 m gewährleistet.
        • Masken und anderes individuelles Schutzmaterial sind in Unternehmen und Vereinigungen zu jedem Zeitpunkt sehr empfohlen und werden verwendet, wenn die Regeln des Social Distancing aufgrund der Art der ausgeübten Tätigkeit nicht eingehalten werden können.
        • Die Tätigkeit ist so zu organisieren, dass Zusammenkünfte vermieden werden.
        • Unternehmen oder Vereinigungen stellen Personal und Kunden erforderliche Produkte für die Handhygiene zur Verfügung.
        • Unternehmen oder Vereinigungen ergreifen die erforderlichen Hygienemaßnahmen, um den Arbeitsplatz und das verwendete Material regelmäßig zu desinfizieren.
        • Unternehmen oder Vereinigungen gewährleisten eine gute Durchlüftung des Arbeitsortes.
        • Eine Kontaktperson wird bestimmt und bekannt gemacht, damit Kunden und Personalmitglieder eine eventuelle Infizierung mit dem Coronavirus COVID-19 melden können, um somit die Kontaktrückverfolgung zu vereinfachen.

      Werden Speisen oder Getränke zum Verzehr vor Ort angeboten, sind das anwendbare Protokoll und die geltenden Regeln für das Gaststättengewerbe zu befolgen.

      Schließlich darf zwischen 1 Uhr und 6 Uhr morgens keine Veranstaltung stattfinden.

      • Einmalige Veranstaltungen:

      Eine Online-Anwendung ist verfügbar (Covid Event Risk Model (CERM), www.covideventriskmodel.be), auf die sich die lokalen Behörden beziehen, um solche Veranstaltungen zu genehmigen. Der Veranstalter füllt die Daten in der Anwendung aus und sendet die Ergebnisse (in Form eines Zertifikats) an die Gemeindebehörde. Eine positive Bewertung im CERM hat nur Hinweischarakter und gilt nicht als automatische Genehmigung. Die Gemeindebehörde nimmt dieses Ergebnis in die multidisziplinäre Risikoanalyse auf, anhand deren sie über die Erteilung der Genehmigung beschließt.

      • Auf öffentlicher Straße:

        • CERM ist Pflicht
        • Sektorielle Protokolle und CERM-Protokoll anwendbar
        • Genehmigung des Bürgermeisters erforderlich
      • Nicht auf öffentlicher Straße:

        • CERM ist empfohlen
        • Ist kein Protokoll anwendbar: Die acht Mindestregeln sind anwendbar.
      • Regelmäßige Veranstaltungen:

      Ab dem 1. September 2020 können die zuständigen Gemeindebehörden darüber hinaus den Betreibern von dauerhaften Einrichtungen (beispielsweise Stadien, Konzertsälen) gestatten, sitzendes Publikum in höherer Zahl als weiter oben vorgesehen zu empfangen, dies im Einverständnis mit dem/den zuständigen Minister(n), nach Konsultierung eines Virologen und unter Einhaltung des geltenden Protokolls. Der Antrag muss an den zuständigen Bürgermeister gerichtet werden.

    • Dürfen Generalversammlungen von Miteigentümern stattfinden?

      Eine Generalversammlung der Miteigentümer gilt als berufliche Tätigkeit, für die keine Höchstzahl von Teilnehmern festgelegt ist. Es ist jedoch notwendig, die im Branchenleitfaden des Berufsverbands festgelegten Abstands- und Hygienevorschriften strikt einzuhalten. Die Zahl der Teilnehmer kann auch durch Vollmachten begrenzt werden, falls erforderlich. Schließlich kann bestätigt werden, dass eine evolutive Auslegung von Artikel 577-6 des Zivilgesetzbuches den Miteigentümern eine Fernteilnahme an der Generalversammlung (z.B. per Videokonferenz) erlaubt.
    • Veranstaltungen

      Veranstaltungen sind unter strikten Bedingungen erlaubt. Das Tragen einer Maske ist in allen Situationen vorgeschrieben, in denen die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann. Ist das Tragen einer Schutzmaske oder einer Alternative aus Stoff aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden. Für alle Veranstaltungen gleich welcher Art gelten folgende Kapazitätsgrenzen:

      • 200 Personen innen
      • 400 Personen außen

      Zur Vermeidung der Ausbreitung des Virus muss jede Veranstaltung bestimmten Regeln folgen: Für Veranstaltungen auf öffentlicher Straße ist es erforderlich:

      Für Veranstaltungen, die nicht auf öffentlicher Straße stattfinden und für die kein Protokoll anwendbar ist, müssen acht Mindestregeln befolgt werden. Zur Erinnerung: Diese acht Mindestregeln sind:

      • Unternehmen oder Vereinigungen informieren Kunden und Arbeitnehmer rechtzeitig über die geltenden Präventionsmaßnahmen und erteilen den Arbeitnehmern eine passende Schulung.
      • Zwischen jeder Person wird ein Abstand von 1,5 m gewährleistet.
      • Masken und anderes individuelles Schutzmaterial sind in Unternehmen und Vereinigungen zu jedem Zeitpunkt sehr empfohlen und werden dort verwendet, wenn die Regeln des Social Distancing aufgrund der Art der ausgeübten Tätigkeit nicht eingehalten werden können.
      • Die Tätigkeit ist so zu organisieren, dass Zusammenkünfte vermieden werden.
      • Unternehmen oder Vereinigungen stellen Personal und Kunden erforderliche Produkte für die Handhygiene zur Verfügung.
      • Unternehmen oder Vereinigungen ergreifen die erforderlichen Hygienemaßnahmen, um den Arbeitsplatz und das verwendete Material regelmäßig zu desinfizieren.
      • Unternehmen oder Vereinigungen gewährleisten eine gute Durchlüftung des Arbeitsortes.
      • Eine Kontaktperson wird bestimmt und bekannt gemacht, damit Kunden und Personalmitglieder eine eventuelle Infizierung mit dem Coronavirus COVID-19 melden können, um somit die Kontaktrückverfolgung zu vereinfachen. Werden Speisen oder Getränke zum Verzehr vor Ort angeboten, sind das anwendbare Protokoll und die geltenden Regeln für das Gaststättengewerbe zu befolgen.

      Schließlich darf zwischen 1 Uhr und 6 Uhr morgens keine Veranstaltung stattfinden.

      Einmalige Veranstaltungen: Eine Online-Anwendung ist verfügbar (Covid Event Risk Model (CERM) (www.covideventriskmodel.be), auf die sich die lokalen Behörden beziehen, um solche Veranstaltungen zu genehmigen. Der Veranstalter gibt die Daten in die Anwendung ein und sendet die Ergebnisse (in Form eines Zertifikats) an die Gemeindebehörde. Eine positive Bewertung im CERM hat nur Hinweischarakter und gilt nicht als automatische Genehmigung. Die Gemeindebehörde nimmt dieses Ergebnis in die multidisziplinäre Risikoanalyse auf, anhand deren sie über die Erteilung der Genehmigung beschließt.

      Auf öffentlicher Straße:

      • CERM ist Pflicht
      • Sektorielle Protokolle und CERM-Protokoll anwendbar
      • Genehmigung des Bürgermeisters erforderlich

      Außerhalb der öffentlichen Straße:

      • CERM ist empfohlen
      • Ist kein Protokoll anwendbar, gelten die acht Mindestregeln.

      Regelmäßige Veranstaltungen: Für regelmäßige Veranstaltungen in dauerhaften Einrichtungen wie Theatern, Kinos, Stadien, Kongresssälen usw. werden mit den zuständigen Ministern und den Experten der GEES Protokolle erstellt.

      Darüber hinaus können die Gemeindebehörden den Betreibern von dauerhaften Einrichtungen (z.B. eines Stadions, eines Konzertsaals) gestatten, sitzendes Publikum in höherer Zahl als weiter oben vorgesehen zu empfangen, dies im Einverständnis mit dem/den zuständigen Minister(n), nach Konsultierung eines Virologen und unter Einhaltung des geltenden Protokolls. Der Antrag muss an den zuständigen Bürgermeister gerichtet werden.

    • Dürfen Konferenzen organisiert werden?

      Ja, sie gelten als Veranstaltungen und können somit unter Einhaltung der für Veranstaltungen geltenden Regeln (siehe oben) organisiert werden. Darüber hinaus können Unternehmen Seminare für ihre Mitarbeiter zu den gleichen Bedingungen wie Konferenzen organisieren.

      Werden Speisen oder Getränke zum Verzehr vor Ort angeboten, sind das anwendbare Protokoll und die geltenden Regeln für das Gaststättengewerbe zu befolgen.

      Zudem ist ab dem Alter von zwölf Jahren jeder verpflichtet, in Konferenz- und Hörsälen eine Maske oder eine Alternative aus Stoff zu tragen. Ist das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.

      An diesen Orten darf die Person die Maske jedoch für die Dauer abnehmen, die für den Verzehr von Getränken und Speisen unbedingt notwendig ist. Erfolgt der Verzehr in einem Gaststättenbetrieb, finden die (weiter oben erwähnten) Regeln für das Gaststättengewerbe Anwendung.

      In den nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Gebäudeteilen der Konferenz- und Hörsäle ist das Tragen einer Maske keine Pflicht, sofern diese Bereiche vollständig von den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen abgetrennt sind und dies nicht gegen eventuell geltende Leitfäden oder Protokolle verstößt.

    • Kundgebungen

      Kundgebungen auf öffentlicher Straße sind mit einer Höchstanzahl von 200 Teilnehmern erlaubt (400 Teilnehmer ab dem 1. September 2020). Kundgebungen sind immer genehmigungspflichtig. Entsprechende Anträge sind an die zuständige Gemeindebehörde zu richten. Bevor ein Veranstalter seinen diesbezüglichen Antrag einreicht, füllt er die Online-Anwendung Covid Event Risk Model (CERM) (www.covideventriskmodel.be) aus und fügt für die Gemeindeverwaltung der Antragsakte das erhaltene Zertifikat bei.

      Auf jeden Fall müssen solche Kundgebungen statisch sein und an Orten abgehalten werden, wo der Sicherheitsabstand von 1,5 m zwischen den Personen eingehalten werden kann. Das Tragen einer Maske ist in allen Situationen vorgeschrieben, in denen die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann.

      Außerdem darf zwischen 1 Uhr und 6 Uhr morgens keine Kundgebung stattfinden.

    • Empfänge und -bankette

      Die geltenden Regeln sind unterschiedlich, je nachdem, ob ein Empfang oder Bankett von einem professionellen Catering-/Traiteur-Unternehmen betreut wird oder nicht.

      Regeln für Empfänge und Bankette, die nicht von einem professionellen Catering-/Traiteur-Unternehmen betreut werden: Empfänge und Bankette privater Art, die ohne Catering/Traiteur organisiert werden, können für maximal 10 Personen stattfinden (Kinder unter 12 Jahren nicht mitgerechnet). Dies gilt insbesondere für Essen mit Freunden, Verwandten, …

      Regeln für Sitzempfänge und -bankette, die von einem professionellen Catering-/Traiteur-Unternehmen beliefert werden: Sitzempfänge und -bankette, die von einem professionellen Catering-/Traiteur-Unternehmen betreut werden, sind in der Gästezahl nicht begrenzt, müssen jedoch den folgenden Regeln für das Gaststättengewerbe entsprechen:

      • Tische werden so angeordnet, dass ein Abstand von mindestens 1,5 m zwischen ihnen gewährleistet ist, es sei denn, sie sind durch eine Plexiglasscheibe oder eine gleichwertige Alternative mit einer Mindesthöhe von 1,8 m voneinander getrennt.
      • Höchstens 10 Personen pro Tisch sind erlaubt.
      • Nur Sitzplätze an den Tischen sind erlaubt.
      • Servicepersonal muss eine Schutzmaske tragen (ist dies aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden).
      • Küchenpersonal muss eine Schutzmaske tragen (ist dies aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden).
      • Bedienung an der Theke ist nicht erlaubt; dies gilt nicht für Einpersonenbetriebe, für die die Einhaltung eines Abstands von 1,5 m gilt.
      • Terrassen und öffentliche Plätze werden gemäß den von den Gemeindebehörden erlassenen Vorschriften und unter Einhaltung derselben Regeln wie für Innenräume organisiert.
      • Schankstätten und Restaurants dürfen ab den üblichen Öffnungszeiten bis 1 Uhr morgens offen sein, es sei denn, die Gemeindebehörde erlegt eine frühere Schließung auf, und müssen während eines ununterbrochenen Zeitraums von mindestens 5 aufeinanderfolgenden Stunden geschlossen bleiben.
      • Bei Ankunft müssen zur Erleichterung einer eventuellen späteren Kontaktuntersuchung Kontaktinformationen - die auf eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse beschränkt sein können - eines Kunden pro Tisch registriert und während 14 Kalendertagen aufbewahrt werden. Diese Kontaktinformationen dürfen zu keinen anderen Zwecken als zur Bekämpfung von COVID-19 verwendet werden, sie müssen nach 14 Kalendertagen vernichtet werden und die Kunden müssen ausdrücklich ihre Zustimmung geben. Kunden, die sich weigern, ihre Kontaktinformationen zu hinterlassen, wird bei ihrer Ankunft der Zugang zur Einrichtung verweigert.

      Darüber hinaus müssen die Catering-/Traiteur-Unternehmen, die diese Sitzempfänge und -bankette organisieren, auch dafür sorgen, dass:

      • die Kunden und Arbeitnehmer rechtzeitig über die geltenden Präventionsmaßnahmen informiert werden und den Arbeitnehmern eine passende Schulung erteilt wird,
      • dem Personal und den Kunden erforderliche Produkte für die Handhygiene zur Verfügung gestellt werden,
      • die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergriffen werden, um den Arbeitsplatz und das verwendete Material regelmäßig zu desinfizieren,
      • eine gute Durchlüftung des Arbeitsorts gewährleistet wird,
      • eine Kontaktperson bestimmt und bekannt gemacht wird, damit Kunden und Personalmitglieder eine eventuelle Infizierung mit dem Coronavirus COVID-19 melden können, um somit die Kontaktrückverfolgung zu vereinfachen.

      So können Hochzeitsempfänge, Nachbarschaftsfeste, Sponsoren-Essen / Spaghetti-Abende, Firmenempfänge, … von einem professionellen Catering-/Traiteur-Unternehmen betreut werden. Auch Empfänge und Bankette, die in einem Restaurant oder Hotel organisiert werden, gelten als “von einem professionellen Catering-/Traiteur-Unternehmen betreut”.

      Das Tragen einer Maske ist in allen Situationen vorgeschrieben, in denen die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann. Derzeit ist es noch nicht erlaubt, bei diesen Empfängen und Banketten zu tanzen - einzige Ausnahme: Bei Hochzeitsempfängen dürfen die Neuvermählten den traditionellen Eröffnungstanz ausführen.

      Darüber hinaus müssen Sitzempfänge und -bankette, die auf der öffentlichen Straße organisiert werden, vorher von den zuständigen Gemeindebehörden genehmigt worden sein. Bevor ein Veranstalter seinen diesbezüglichen Antrag einreicht, füllt er die Online-Anwendung Covid Event Risk Model (CERM) (www.covideventriskmodel.be) aus und fügt das erhaltene Zertifikat der Antragsakte für die Gemeindeverwaltung bei. Schließlich darf kein Empfang oder Bankett zwischen 1 Uhr und 6 Uhr morgens stattfinden.

    • Dürfen Innenspielplätze öffnen?

      Ja, sie dürfen unter Einhaltung des anwendbaren Protokolls öffnen.
    • Sind Ferienlager, -animationen und Aktivitäten auf Spielplätzen erlaubt?

      Ja, sie dürfen vorbehaltlich der Erlaubnis der zuständigen Gemeindebehörden für eine oder mehrere Gruppen von höchstens 50 Personen (Teilnehmer und Begleitpersonen einbegriffen) organisiert werden. Diese Gruppen bilden während des Ferienlagers eine eigene Kontaktblase. Alle Aktivitäten werden pro Kontaktblase organisiert und die Gruppen dürfen nicht zusammenkommen, außer in Situationen, in denen größere Gruppen erlaubt sind.

      Alle Arten von Lagern bzw. Animationen sind erlaubt (Sport-, Kunst-, Sprach-, Jugendlager und -animationen).

      Die Anzahl der Lager bzw. Animationen, an denen ein Kind teilnehmen darf, ist nicht begrenzt.

      Werden die Teilnehmer in Reisebussen zu den Lagern und Animationen befördert, gilt die Regel: eine Kontaktblase pro Bus. Die Gesamtkapazität des Busses darf jedoch ausgelastet werden, wenn der Fahrer geschützt ist, der Bus ausreichend gelüftet und nach der Fahrt vollständig desinfiziert wird. Die Kinder und Jugendlichen brauchen keine Maske zu tragen. Bei Doppeldeckerbussen kann auf jeder Etage eine andere Kontaktblase befördert werden, sofern die Luftzufuhr zwischen den beiden Ebenen getrennt bleibt. Es ist darauf zu achten, dass die beiden Kontaktblasen beim Ein- und Ausstieg nicht zusammenkommen. Wird mehr als eine Kontaktblase (pro Ebene) befördert, gelten die allgemeinen Regeln zur Beförderung in Bussen/Reisebussen.

      Speziell für den Jugendsektor liegen von der GEES gebilligte Protokolle vor. Für die Föderation Wallonie-Brüssel können Sie diesen Link konsultieren: http://www.servicejeunesse.cfwb.be/index.php?id=sj_detail&tx_ttnews[backPid]=375&tx_ttnews[tt_news]=9673&cHash=96299600b9c5e7c04daf30ae7c144509

    • Dürfen die üblichen Aktivitäten von Jugendbewegungen, Jugendzentren und -häusern und STEM-Akademien wieder starten?

      Ja, diese Aktivitäten sind erlaubt, sofern sie mit höchstens fünfzig Personen stattfinden, immer in Anwesenheit einer erwachsenen Begleit- oder Aufsichtsperson und unter Einhaltung eines Abstands von 1,5 m zwischen den einzelnen Personen über 12 Jahren. Ab dem 1. Juli können diese Aktivitäten unter denselben Bedingungen in Anwesenheit von höchstens fünfzig Personen stattfinden. Jugendzentren und -häuser dürfen unter den oben beschriebenen Bedingungen für (Jugend)aktivitäten oder ggf. auch auf der Grundlage der Regeln für den Horeca-Sektor wieder öffnen.
    • Unter welchen Bedingungen können zivile Eheschließungen stattfinden?

      Sie können in Anwesenheit von höchstens 200 Personen und unter Einhaltung der Maßnahmen des Social Distancing stattfinden.

      Empfänge oder Bankette nach der Feierlichkeit müssen entsprechend den weiter oben dargelegten Regeln für Empfänge und Bankette erfolgen.

      Das Tragen einer Maske ist in allen Situationen vorgeschrieben, in denen die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann.

    • Dürfen religiöse und weltanschauliche Feierlichkeiten stattfinden?

      Religiöse und philosophische Zusammenkünfte (wöchentlich oder täglich sowie Zeremonien oder Feierlichkeiten anlässlich einer Geburt, einer Taufe, einer Eheschließung und eines Todesfalls) können wieder abgehalten werden, sofern unter anderem folgende Regeln eingehalten werden:

      • Der Sicherheitsabstand von 1,5 m muss eingehalten werden, unter Einhaltung der zuvor festgelegten Höchstanzahl von Personen pro Gebäude, mit höchstens 100 Personen pro Gebäude (200 ab dem 1. September 2020).
      • Der Körperkontakt zwischen Personen und das Anfassen von Gegenständen durch mehrere Personen sind verboten.
      • Die erforderlichen Produkte für die Handhygiene werden an Ein- und Ausgängen zur Verfügung gestellt.
      • In Kultstätten und in allen Situationen, in denen die Einhaltung der Regeln des Social Distancing unmöglich gewährleistet werden kann, muss jeder ab 12 Jahren eine Maske oder eine Alternative aus Stoff tragen. Ist das Tragen einer Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden. In den nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Gebäudeteilen ist das Tragen einer Maske keine Pflicht, sofern diese Bereiche vollständig von den für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereichen abgetrennt sind und dies nicht gegen eventuell geltende Leitfäden oder Protokolle verstößt.
    • Darf eine Feierlichkeit an einem anderen Ort (zum Beispiel draußen) organisiert werden?

      Ja, unter Einhaltung der Regeln, die in den auf religiöse und philosophische, nichtkonfessionelle Zusammenkünfte anwendbaren Protokollen festgelegt sind. Sie darf also nie für mehr als 200 Personen organisiert werden (200 ab dem 1. September 2020), unabhängig davon, ob diese Feierlichkeit drinnen oder draußen stattfindet.
    • Welche Regeln gelten für Beerdigungen und Einäscherungen?

      Diese Zeremonien dürfen stattfinden, aber immer unter Einhaltung der Maßnahmen des Social Distancing (1,5 Meter zwischen den einzelnen Personen), mit einer Höchstanzahl von 200 Personen und ohne Möglichkeit einer Aufbahrung des Leichnams. Es ist erlaubt, im Anschluss von Bestattungen einen Empfang für höchstens 50 Personen zu organisieren, unter Einhaltung der für das Gaststättengewerbe geltenden Regeln. Wird dieser Empfang von einem professionellen Catering-/Traiteur-Unternehmen betreut, ist die Zahl der anwesenden Gäste nicht begrenzt. In diesem Fall sind die weiter oben dargelegten Regeln für Sitzempfänge und -bankette einzuhalten.
    • In welchen Fällen ist das Covid Event Risk Model (CERM) zu verwenden?

      Dieses Instrument ist für folgende Ereignisse zu verwenden:

      • Veranstaltungen, Vorführungen und Sportwettkämpfe auf öffentlicher Straße
      • Kundgebungen
      • Sportwettkämpfe
        • mit mehr als 200 Teilnehmern
        • oder auf der öffentlichen Straße veranstaltet Es obliegt dem Veranstalter, die Daten in die Anwendung einzugeben und der Gemeindebehörde die Ergebnisse (in Form eines Zertifikats) zu übermitteln. Die Analyse des CERM ist nur ein Hinweis, sie hilft dem Veranstalter dabei, eventuell zusätzlich zu ergreifende Maßnahmen für die Sicherheit der Besucher zu ermitteln, und hilft der Gemeindebehörde dabei, über die Gewährung der Genehmigung zu entscheiden.

      In den anderen Fällen wird den Veranstaltern empfohlen, die CERM-Anwendung für die Ermittlung zweckdienlicher Maßnahmen zu verwenden. Die Verwendung ist jedoch keine Pflicht.

    International

    • Führerschein Reifen Reifenwechsel Garage Öffentliche Verkehrsmittel Zug Straßenbahn Bus U-Bahn Pre-Metro Flugplatz Flughafen Hafen Fahrrad Taxi Fahrgemeinschaft Fahrgemeinschaft Kreuzfahrt Mitfahrgelegenheit Boot Segelboot Segelboot Bewegung Transport Grenzen im Ausland
    • Welche allgemeinen Grundsätze gelten für internationale Reisen?

      Je nachdem, aus welchem Land oder welcher Region Sie kommen, gelten nach Ihrer Rückkehr nach Belgien andere Maßnahmen. Nähere Informationen finden Sie auf der Karte, die auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten zu sehen ist. Klicken Sie auf die Region, aus der Sie kommen, um ein Textfeld mit den zu befolgenden Regeln zu öffnen. Achtung: Die Farbe auf der Karte entspricht der Farbe in Sachen Reisehinweise für dieses Land; erst nach Anklicken der Region werden die Rückreisebedingungen eingeblendet.
    • Reisen/Fahrten von Belgien aus

      Es ist möglich, von Belgien aus zu reisen. Die Einreise ins Bestimmungsland hängt jedoch auch vom Einverständnis des betreffenden Landes ab.

      Das COVID-19-Virus ist mehr oder weniger in der gesamten Welt präsent. Durch ein Farbcode-System wird der Grad des Risikos in jeder Zone angezeigt. Möglicherweise legen Länder auch Einreisebeschränkungen für Reisende aus Belgien fest. Alle Informationen für Reisende sind auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten in einer Karte mit Reisehinweisen für jedes Land zusammengefasst.

      Die Reisehinweise unterliegen häufigen Änderungen und von Reisen in ein bestimmtes Land kann jederzeit abgeraten werden. Wenn Sie eine Reise ins Ausland planen, ist es dringend angeraten, die Reisehinweise des Föderalen Öffentlichen Dienstes Auswärtige Angelegenheiten, die ständig aktualisiert werden, zu konsultieren: https://diplomatie.belgium.be/de/dienste/reisen_ins_ausland/reisehinweise_nach_land.

      Reisende müssen wissen, dass neue COVID-19-Herde im Ausland ihre Reise erheblich beeinträchtigen können und dass eine Rückholung nicht gewährleistet werden kann, wenn kommerzielle Flüge gestrichen oder Grenzen geschlossen werden.

      Der FÖD Auswärtige Angelegenheiten verwendet auf der Startseite seiner Website einen Farbcode, aus dem ersichtlich ist, ob eine Reise in ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Zone möglich ist. Auf dieser Website finden Sie sowohl eine Karte als auch eine Tabelle mit (denselben) detaillierten Informationen zu jedem Land.

      Es handelt sich um COVID-19-Farben, die auf den Informationen des CELEVAL und des FÖD Volksgesundheit basieren:

      Wählen Sie ein Land oder eine Region und klicken Sie darauf. Die entsprechenden Maßnahmen werden angezeigt. Klicken Sie dann auf den Namen des Landes, um detaillierte Reisehinweise zu erhalten. Konsultieren Sie diese Hinweise vor und während Ihrer Reise.

      • Rot: Von Reisen in diese Länder/Zonen raten die belgischen Behörden aufgrund der ungünstigen epidemiologischen Lage stark ab ODER die Behörden des Landes verbieten alle nicht unbedingt notwendigen Reisen aus Belgien.
      • Orange: Es ist zwar möglich, in diese Länder/Zonen zu reisen, aufgrund der ungünstigen epidemiologischen Lage rufen die belgischen Behörden jedoch zu erhöhter Wachsamkeit auf.
      • Hellorange: Reisen sind möglich, aber die Behörden des Bestimmungslandes schreiben einen COVID-19-Test und/oder eine Quarantäne für Reisende aus Belgien vor.
      • Grün: Es ist möglich, ohne zusätzliche Einschränkung zu reisen. Jedoch bleibt es wichtig, die Ratschläge an die Reisenden zu befolgen. Hygiene- und Distanzregeln sind weiterhin anwendbar. Die Reisehinweise des FÖD Auswärtige Angelegenheiten enthalten ebenfalls eine Reihe spezifischer Empfehlungen für jede Reiseregion.
    • Reisen/Fahrten nach Belgien : Sind Sie Belgier oder Staatsangehöriger eines EU-Mitgliedstaates, eines Schengen-Landes oder des Vereinigten Königreichs oder haben Sie Ihren Wohnsitz in Belgien, der EU, dem Schengen-Raum oder dem Vereinigten Königreich oder sind Sie Familienmitglied einer der oben erwähnten Personen?

      Sie dürfen, unabhängig vom Abreiseland, jederzeit nach Belgien reisen oder dorthin zurückkehren.

      Bei einem Ausbruch in bestimmten lokalen Zonen in Europa ist es möglich, dass bei Ihrer Rückkehr aus diesen lokalen Zonen zusätzliche Maßnahmen in Kraft treten.

      In Belgien wird für die Rückkehr von Reisenden zwischen roten, orangen und grünen Zonen unterschieden. Je nachdem, aus welchem Land oder welcher Region Sie kommen, gelten nach Ihrer Rückkehr nach Belgien andere Maßnahmen. Diese Zonen finden Sie auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten: https://diplomatie.belgium.be/de. Klicken Sie auf die Region, aus der Sie kommen, um ein Textfeld mit den zu befolgenden Regeln zu öffnen.

      • Rote Zonen sind Städte, Gemeinden, Distrikte, Regionen oder Länder, in denen von den betreffenden Ländern erneut ein Lockdown verhängt worden ist, oder Orte, an denen gemäß den vom CELEVAL festgelegten epidemiologischen Kriterien ein hohes Infektionsrisiko besteht. Reisende, die aus diesen Zonen zurückkehren, werden als “Hochrisikokontakte” betrachtet, was bedeutet, dass sie sich bei ihrer Rückkehr einem Test unterziehen und sich in Quarantäne begeben müssen.
        Informationen über die etwaige Quarantäne finden Sie in der Rubrik: “Wann muss ein Reisender sich in Quarantäne begeben?”
      • Orange Zonen sind Städte, Gemeinden, Distrikte, Regionen oder Länder, für die gemäß den vom CELEVAL festgelegten epidemiologischen Kriterien ein mäßig hohes Infektionsrisiko besteht. Personen, die aus diesen Gebieten zurückkehren, werden gebeten, sich testen zu lassen und sich in Quarantäne zu begeben. Dies ist keine Pflicht, wird jedoch stark angeraten.
      • Grüne Zonen sind Städte, Gemeinden, Distrikte, Regionen oder Länder, für die gemäß den vom CELEVAL festgelegten epidemiologischen Kriterien kein oder nur ein geringes Infektionsrisiko besteht. Reisende unterliegen keinen zusätzlichen Maßnahmen. Jedoch bleibt es wichtig, die Ratschläge an die Reisenden zu befolgen. Hygiene- und Distanzregeln sind weiterhin anwendbar.

      Achtung: Die Farbe auf der Karte entspricht der Farbe in Sachen Reisehinweise für dieses Land; erst nach Anklicken der Region werden die Rückreisebedingungen eingeblendet.

      Alle Reisenden müssen ebenfalls ein “Public Health Passenger Locator Form” ausfüllen. Informationen dazu finden Sie in der Rubrik: “Wann muss ich ein “Public Health Passenger Locator Form” ausfüllen?”

    • Reisen/Fahrten nach Belgien : Sie sind kein Belgier, aber Sie leben oder wohnen in einem Land außerhalb der EU, des Schengen-Raums und des Vereinigten Königreichs und Sie reisen aus einem Land, das auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten aufgeführt ist, nach Belgien?

      Es ist möglich, aus diesen Ländern nach Belgien einzureisen. Konsultieren Sie die Tabelle unter: https://diplomatie.belgium.be/de/dienste/nach_belgien_kommen

      In Belgien wird für die Rückkehr von Reisenden zwischen roten, orangen und grünen Zonen unterschieden. Je nachdem, aus welchem Land oder welcher Region Sie kommen, gelten nach Ihrer Rückkehr nach Belgien andere Maßnahmen. Diese Zonen finden Sie auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten. https://diplomatie.belgium.be/de. Klicken Sie auf die Region, aus der Sie kommen, um ein Textfeld mit den zu befolgenden Regeln zu öffnen.

      Mit der schrittweisen Aufhebung des Verbots nicht unbedingt notwendiger Reisen ist es möglich, aus den Ländern, deren Liste auf der Website des Föderalen Öffentlichen Dienstes Auswärtige Angelegenheiten veröffentlicht ist, nach Belgien einzureisen. Die Liste wird alle zwei Wochen von der EU überarbeitet und der belgische Standpunkt dazu anschließend veröffentlicht.

    • Reisen/Fahrten nach Belgien : Sie sind kein Belgier, aber Sie leben oder wohnen in einem Land außerhalb der EU, des Schengen-Raums und des Vereinigten Königreichs und Sie reisen aus einem Land, das nicht auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten aufgeführt ist, nach Belgien?

      Es ist verboten, für nicht unbedingt notwendige Fahrten aus diesen Ländern nach Belgien einzureisen. Konsultieren Sie die Tabelle unter: https://diplomatie.belgium.be/de/dienste/nach_belgien_kommen

      Diese Länder gelten als rote Zone: Rote Zonen sind Städte, Gemeinden, Distrikte, Regionen oder Länder, in denen von den betreffenden Ländern erneut ein Lockdown verhängt worden ist, oder Orte, an denen gemäß den vom CELEVAL festgelegten epidemiologischen Kriterien ein hohes Infektionsrisiko besteht.

      Reisende, die aus diesen Zonen zurückkehren, werden als “Hochrisikokontakte” betrachtet, was bedeutet, dass sie sich bei ihrer Rückkehr einem Test unterziehen und sich in Quarantäne begeben müssen.
      Informationen über die etwaige Quarantäne finden Sie in der Rubrik: “Wann muss ein Reisender sich in Quarantäne begeben?”

      Diese zeitweiligen Reisebeschränkungen gelten nicht für Personen, die eine wesentliche Funktion ausüben oder einen zwingenden Grund haben, darunter:

      1. berufsbedingte Fahrten von Gesundheitsfachkräften, Forschern im Bereich der Gesundheit und Fachkräften in der Altenpflege, 2.berufsbedingte Fahrten von Grenzgängern,
      2. berufsbedingte Fahrten von Saisonarbeitern im Landwirtschaftssektor,
      3. berufsbedingte Fahrten des Transportpersonals,
      4. Fahrten von Diplomaten, des Personals internationaler Organisationen und der durch internationale Organisationen eingeladenen Personen, deren physische Präsenz für ein ordnungsgemäßes Funktionieren dieser Organisationen erforderlich ist, des Militärpersonals, des Personals der föderalen Polizei, des Personals des Zivilschutzes, des Personals der Ordnungsdienste, des Personals des Ausländeramts, des Zollpersonals und des humanitären Personals in der Ausübung ihrer Funktion,
      5. Transitpassagiere, ungeachtet ihres Abreiseorts,
      6. Passagiere, die aus zwingenden familiären Gründen reisen, insbesondere:
      • Reisen, die durch Familienzusammenführung gerechtfertigt sind,
      • Besuche eines Ehepartners oder gesetzlich zusammenwohnenden Partners, wenn beide aus beruflichen oder persönlichen Gründen nicht zusammenwohnen,
      • Reisen zu einem nicht registrierten Partner, der nicht unter demselben Dach wohnt,
      • Reisen im Rahmen des geteilten Sorgerechts,
      • Reisen im Rahmen von Bestattungen oder Einäscherungen (erster und zweiter Verwandtschaftsgrad),
      • Reisen im Rahmen von standesamtlichen oder religiösen Eheschließungen (erster und zweiter Verwandtschaftsgrad),
      1. berufsbedingte Fahrten von Seeleuten,
      2. Fahrten aus humanitären Gründen, einschließlich Reisen aus zwingenden medizinischen Gründen oder zur Fortführung dringender medizinischer Pflege sowie um älteren Menschen, Minderjährigen, schutzbedürftigen Personen oder Personen mit Behinderung beizustehen,
      3. Personen, die aus Studiengründen unterwegs sind: darunter Reisen von Schülern, Studenten und Praktikanten, die im Rahmen ihres Studiums eine Ausbildung absolvieren, sowie von Forschern mit Aufnahmevereinbarung,
      4. Fahrten von hochqualifizierten Personen, wenn ihre Arbeit wirtschaftlich notwendig ist und nicht aufgeschoben werden kann, einschließlich Fahrten von Berufssportlern, die als Spitzensportler anerkannt sind, und von Berufsfachkräften des Kultursektors, sofern sie über eine kombinierte Erlaubnis verfügen, in der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit.

      ACHTUNG: Diese spezifischen Bedingungen kommen zu den normalen Einreisebedingungen für Belgien hinzu. Es ist unter anderem wichtig, die geltenden Visaverfahren immer einzuhalten. Visumpflichtige Reisende, die nach Belgien einreisen möchten, sollten beachten, dass aufgrund von COVID-19 möglicherweise (noch) nicht alle Visaverfahren überall wieder aufgenommen worden sind. Außerdem dürfen Reisende nur nach Belgien oder in die EU einreisen, sofern sie die geltenden europäischen und einzelstaatlichen Vorschriften, in denen die Bedingungen für die Einreise von Drittstaatsangehörigen ins Staatsgebiet festgelegt sind, einhalten. Diese Vorschriften sind unabhängig von den Einschränkungen oder spezifischen Maßnahmen, die vorübergehend im Rahmen der COVID-19-Krise aus Gründen der Volksgesundheit gelten.

      Für Staatsangehörigkeiten, die nicht der Visumpflicht unterliegen, gelten folgende Regeln: Die Person muss eine Bescheinigung über die unbedingt notwendige Reise mitführen. Diese Bescheinigung wird von der zuständigen belgischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung ausgestellt, wenn der unbedingt notwendige Charakter der Reise festgestellt wird. Eine Bescheinigung über die unbedingt notwendige Reise ist nicht erforderlich, wenn sich der unbedingt notwendige Charakter der Reise aus den Dokumenten im Besitz des Reisenden ergibt. Beispiele: Seeleute (Seemannsbuch), Transitpassagiere (Flugticket), Diplomaten (Diplomatenpass). Für weitere Informationen über dieses Verfahren, siehe: https://dofi.ibz.be/sites/dvzoe/FR/Pages/Les-voyages-vers-la-Belgique.aspx (FR) bzw. https://dofi.ibz.be/sites/dvzoe/NL/Pages/home.aspx (NL).

      Reisende, die aus roten Zonen zurückkehren, werden als “Hochrisikokontakte” betrachtet, was bedeutet, dass sie bei ihrer Rückkehr getestet werden und sich in Quarantäne begeben müssen. Informationen über die etwaige Quarantäne finden Sie in der Rubrik: “Wann muss ein Reisender sich in Quarantäne begeben?”

      Alle Reisenden, die nach Belgien einreisen, müssen ein “Public Health Passenger Locator Form” ausfüllen. Informationen dazu finden Sie in der Rubrik: “Wann muss ich ein “Public Health Passenger Locator Form” ausfüllen?”

    • Kann ich meine(n) Partner(in) in Belgien besuchen?

      Der Besuch bei einem Partner, der nicht unter demselben Dach wohnt, gilt ab dem 1. September als unbedingt notwendige Fahrt, unterliegt jedoch einigen Bedingungen. So muss konkret vor Einreichung des Antrags (Staatsangehörigkeiten, die der Visumpflicht unterliegen) bzw. am vorgesehenen Reisedatum (Staatsangehörigkeiten, die nicht der Visumpflicht unterliegen):

      • der Nachweis über 6 Monate faktischer/gesetzlicher Lebensgemeinschaft in Belgien oder in einem anderen Land erbracht werden
      • ODER der Nachweis erbracht werden, dass seit mindestens 1 Jahr eine affektive Beziehung geführt wird, während deren die Partner sich mindestens 2 Mal für eine Gesamtdauer von mindestens 20 Tagen getroffen haben. Wenn ein Treffen aufgrund von COVID-19-Maßnahmen verschoben werden musste, kann der Nachweis der geplanten Reise als zweiter Besuch angesehen werden.
      • ODER die Partner haben ein gemeinsames Kind.

      Der Partner im Ausland muss bei der belgischen diplomatischen Vertretung ein Visum oder (wenn er nicht der Visumpflicht unterliegt) eine Bescheinigung für eine unbedingt notwendige Fahrt beantragen. Die diplomatische Vertretung stellt diese Visa und Bescheinigungen nach Möglichkeit aus. Wenn dies nicht möglich ist, wird die Akte dem Ausländeramt übermittelt.

      • Spätestens 48 Stunden vor der Ankunft in Belgien müssen die Betreffenden einerseits das Passenger Locator Form ausfüllen und andererseits eine Pflichtquarantäne von 14 Tagen einhalten und sich testen lassen, wenn sie aus einer roten Zone einreisen.
    • Wann muss ich ein "Public Health Passenger Locator Form" (PLF) ausfüllen?

      Seit dem 1. August 2020 müssen ALLE Reisenden frühestens 48 Stunden vor ihrer Ankunft in Belgien, egal mit welchem Transportmittel sie einreisen, das “Public Health Passenger Locator Form” ausfüllen, es sei denn, der Aufenthalt im Ausland hat weniger als 48 Stunden gedauert beziehungsweise der Aufenthalt in Belgien wird weniger als 48 Stunden dauern.

      • Ausnahme: Reisende, die ein öffentlich- oder privatrechtliches Luftfahrtunternehmen oder ein öffentlich- oder privatrechtliches Seefahrtunternehmen in Anspruch nehmen, müssen das PLF-Dokument vor dem Einsteigen IMMER ausfüllen, egal wie lange der Aufenthalt im Ausland beziehungsweise in Belgien dauert.

      Das PLF-Dokument sollte vorzugsweise elektronisch ausgefüllt werden. Wenn es dem Passagier jedoch nicht möglich ist, das elektronische Passenger Locator Form (e-PLF) zu nutzen, muss er einen Ausdruck des Passenger Locator Form ausfüllen.

      Das PLF-Dokument befindet sich auf der Website des FÖD Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt, des FÖD Auswärtige Angelegenheiten und des Ausländeramts des FÖD Inneres.

      Dieses Formular ermöglicht es, den Reisenden zu kontaktieren, wenn eine Infektion festgestellt wird, und eine Kontaktrückverfolgung durchzuführen.

      Das “Public Health Passenger Locator Form” ist vollständig und ehrlich auszufüllen. Nicht ausgefüllte Formulare können zu strafrechtlicher Verfolgung und der Verweigerung der Einreise führen.

      Für jeden Passagier, der 16 Jahre und älter ist, ist ein getrenntes Formular auszufüllen. Die Einzelheiten zu Kindern unter 16 Jahren sind in das Formular eines begleitenden Erwachsenen einzutragen, wenn sie in Begleitung eines Erwachsenen reisen. Reisen Kinder unter 16 Jahren alleine, müssen sie ebenfalls ein Formular ausfüllen.

      Wenn sich die in das Formular eingetragenen Angaben in den 14 Tagen nach der Ankunft auf dem Staatsgebiet ändern, müssen Sie dies mitteilen, indem Sie die vollständigen und aktualisierten Informationen über ein neues e-PLF auf https://travel.info-coronavirus.be/ übermitteln. Wenn Sie die Papierfassung verwenden, müssen Sie die geänderte Fassung an folgende Adresse übermitteln: PLFBelgium@health.fgov.be.

      A. Wenn der Reisende einen Beförderer in Anspruch nimmt (Flugzeug oder Schiff): Der Beförderer ist verpflichtet zu überprüfen, dass alle Passagiere vor dem Einsteigen ein Passenger Locator Form ausgefüllt haben.

      Fehlt das PLF-Dokument, muss der Beförderer das Einsteigen untersagen. Die mit der Grenzkontrolle beauftragten Behörden dürfen das Passenger Locator Form jederzeit einsehen und die Angaben kontrollieren.

      • Elektronische Fassung Das e-PLF (https://travel.info-coronavirus.be/) muss über die Website des FÖD Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt ausgefüllt werden. Nachdem der Reisende das Formular versendet hat, übermittelt Saniport ihm eine Eingangsbestätigung per E-Mail; diese enthält ein PDF-Dokument und einen QR-Code. Dieses Dokument zeigt der Reisende dem Beförderer bei Abfahrt. Gilt der Reisende als Hochrisikokontakt, zum Beispiel, wenn er aus einer roten Zone zurückkehrt, erhält er eine SMS mit einem Code, mit dem er sich bei seiner Ankunft in Belgien in einem Testzentrum oder einem Labor testen lassen kann.

      • Papierfassung Wenn es dem Passagier jedoch nicht möglich ist, das e-PLF zu nutzen, muss er einen Ausdruck des Passenger Loctator Form ausfüllen. Das Formular kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://dofi.ibz.be/sites/dvzoe/FR/Documents/BELGIUM_PassengerLocatorForm.PDF. Passagiere aus einem Land des Schengen-Raums müssen dem Beförderer das Formular beim Einsteigen vorzeigen und es ihm übermitteln. Passagiere aus einem Land außerhalb des Schengen-Raums müssen ihr Formular bei ihrer Ankunft beim Grenzposten hinterlegen.

      B. Wenn der Passagier keinen Beförderer in Anspruch nimmt (Flugzeug oder Schiff) und mit einem anderen Transportmittel nach Belgien einreist (Zug, Bus, Auto, Fahrrad usw.): Die mit der Grenzkontrolle beauftragten Behörden dürfen das Passenger Locator Form jederzeit einsehen und die Angaben kontrollieren.

      • Elektronische Fassung Das e-PLF (https://travel.info-coronavirus.be/) muss auf der Website des FÖD Volksgesundheit, Sicherheit der Nahrungsmittelkette und Umwelt, des FÖD Auswärtige Angelegenheiten und des Ausländeramts des FÖD Inneres ausgefüllt werden. Nachdem der Reisende das Formular versendet hat, übermittelt Saniport ihm eine Eingangsbestätigung per E-Mail; diese enthält einen QR-Code. Gilt der Reisende als Hochrisikokontakt, zum Beispiel, wenn er aus einer roten Zone zurückkehrt, erhält er eine SMS mit einem Code, mit dem er sich bei seiner Ankunft in Belgien in einem Testzentrum oder einem Labor testen lassen kann.

      • Papierfassung Wenn es dem Passagier jedoch nicht möglich ist, das e-PLF zu nutzen, muss er vor seiner Ankunft auf dem belgischen Staatsgebiet einen Ausdruck des Passenger Locator Form herunterladen, ausfüllen und unterzeichnen. Das Formular kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://dofi.ibz.be/sites/dvzoe/FR/Documents/BELGIUM_PassengerLocatorForm.PDF. Bei jeder Kontrolle muss den Kontrollbehörden auch das Original vorgelegt werden können.
        Bei seiner Ankunft in Belgien muss der Reisende das PLF-Dokument so schnell wie möglich (innerhalb der ersten 12 Stunden) vorlegen können. Dies kann entweder per E-Mail an folgende Adresse: PLFBelgium@health.fgov.be oder durch Übertragen der Angaben in die elektronische Fassung des PLF erfolgen.

    • Was ist unter "Quarantäne" zu verstehen?

      Quarantäne bedeutet, im Haus (einschließlich Garten oder Terrasse) zu bleiben, und zwar an einem einzigen Ort, der vorab anhand des “Public Health Passenger Locator Form” anzugeben ist. Dies kann eine Privatadresse (bei Verwandten oder Freunden) oder ein anderer Aufenthaltsort, z. B. ein Hotel, sein. Wenn die betreffende Person krank wird, gelten alle Mitbewohner als enge Kontakte.

      Der Zeitraum von 14 Tagen beginnt mit der Ankunft des Reisenden in Belgien, vorbehaltlich einer anderslautenden Entscheidung des behandelnden Arztes / anderslautender Dekrete der Gliedstaaten.

      Die Spezifikation der für jede Region/Gemeinschaft geltenden Regeln finden Sie hier:

      Während dieses Zeitraums müssen Kontakte zu anderen Menschen, einschließlich denjenigen im selben Haus, vollständig vermieden werden (stets einen Abstand von 1,5 m wahren).

      • Handtücher, Bettzeug und Geschirr bzw. Trinkgefäße dürfen nicht mit den anderen im Haushalt lebenden Personen geteilt werden und wenn möglich muss die Person eine getrennte Toilette und ein getrenntes Badezimmer benutzen.
      • Von einer Quarantäne in einem Umfeld mit Personen, die Gefahr laufen, eine schwere Form von COVID-19 zu entwickeln (z. B. Personen älter als 65 Jahre, Personen mit schweren Vorerkrankungen wie Herz-, Lungen- oder Nierenleiden, Personen mit verminderter Immunität), wird abgeraten.

      Besuche durch externe Personen sind nicht erlaubt.

      Es ist verboten, zu arbeiten und zur Schule zu gehen, außer in den nachstehend erwähnten Ausnahmefällen. Homeoffice ist jedoch möglich.

      Für Fahrten (nach der Ankunft in Belgien) sollte die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel vermieden werden.

      Der Gesundheitszustand muss streng überwacht werden. Bei Auftreten von Symptomen, die auf eine Infektion mit COVID-19 hindeuten, ist der Hausarzt telefonisch zu kontaktieren.

      Während des gesamten Zeitraums der Quarantäne müssen Sie erreichbar bleiben und mit den Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten.

      Nur für folgende unbedingt notwendige Fahrten und Ausgänge und unter der Bedingung des Tragens einer Mundschutzmaske (ggf. aus Stoff) ist das Verlassen des Quarantäneortes erlaubt:

      • dringende medizinische Behandlung,
      • Kauf grundlegender Bedarfsgüter wie Nahrungsmittel und Medikamente, aber nur, wenn niemand anders sich darum kümmern kann, und ausnahmsweise,
      • Regelung dringender juristischer/finanzieller Angelegenheiten,
      • für Personen, die eine wesentliche Funktion ausüben oder einen anerkannten zwingenden Grund anführen können, und zwar für eine damit verbundene wesentliche Aktivität, insofern die Durchführung dieser wesentlichen Aktivität nicht bis zum Ende des Zeitraums der Quarantäne aufgeschoben werden kann, wie beispielsweise die Beerdigung eines Familienmitglieds.
    • Was ist der Unterschied zwischen Quarantäne und Isolierung?

      Wenn jemand eine Quarantäne einhalten soll, so gilt dies für einen Zeitraum von 14 Tagen. In diesem Stadium vermutet man nur, dass eine Person infiziert ist, ohne dass sie (bereits) krank wäre. Sie hatte zum Beispiel engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person, hat sich in einer Zone mit starker Verbreitung des Virus (“rote Zone”) aufgehalten oder ist in einer orangen Zone “risikobehafteten Tätigkeiten” wie Familienbesuchen oder Aktivitäten des Nachtlebens nachgegangen.

      Wenn sich jemand isolieren soll, so gilt dies für einen Zeitraum von mindestens 7 Tagen. Dies bedeutet, dass Sie krank sind oder positiv getestet worden sind. Ab dem Zeitpunkt des Auftretens von Symptomen wird eine Person nicht länger als 7 Tage ansteckend sein.

      Zusätzliche Maßnahmen, die im Fall einer Isolierung zu ergreifen sind:

      • Tragen Sie zu Hause eine Mundschutzmaske, um Ihre Mitbewohner zu schützen.
      • Bleiben Sie so viel wie möglich in einem getrennten, gut belüfteten Raum, damit sich das Virus zu Hause nicht ausbreiten kann.
      • Bitten Sie andere Menschen um Hilfe für Ihre Einkäufe.
      • Sie können sich selbst an das Callcenter für Kontaktuntersuchung wenden, sollten damit aber nicht warten.
    • Wann muss sich ein Reisender, der von Belgien aus ins Ausland reist, in Quarantäne begeben?

      Es steht jedem Land frei zu verlangen, dass Reisende, die in sein Staatsgebiet einreisen, sich in Quarantäne begeben. Reisenden wird also stark angeraten, die Reisehinweise des Föderalen Öffentlichen Dienstes Auswärtige Angelegenheiten zu konsultieren: https://diplomatie.belgium.be/de/dienste/reisen_ins_ausland.
    • Wann muss sich ein Reisender, der aus dem Ausland nach Belgien reist, in Quarantäne begeben?

      Die Quarantäne ist eine Befugnis der föderierten Teilgebiete (Gliedstaaten). Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Gliedstaaten.

      In Belgien sind Quarantäne und ein COVID-19-Test für Reisende aus den roten Zonen grundsätzlich Pflicht. Für Rückkehrer aus den orangen Zonen wird dies stark angeraten. Diese Zonen finden Sie auf der Website des FÖD Auswärtige Angelegenheiten.

      Die Quarantäne ist ebenfalls die Regel für unbedingt notwendige Fahrten und Ausgänge aus einer roten Zone hinaus. Davon kann nur abgewichen werden, wenn diese Quarantäne den “unbedingt notwendigen Aspekt” der Reise verhindert. Die Quarantäne kann also nur aufgehoben werden, damit der unbedingt notwendige Zweck der Reise erfüllt werden kann und insofern diese Aktivität nicht verschoben werden kann.

      Zum Beispiel: Ein ausländischer Student kann eine zweiwöchige Quarantäne vor Beginn seines Studiums einhalten, ein Trauergast bei einer Beerdigung darf sich zur Beerdigung begeben, muss sich für den Rest seines Aufenthalts aber in Quarantäne begeben.

      Während dieser Aktivität sind die Regeln des Social Distancing und die anderen Schutzmaßnahmen strikt einzuhalten.

      Abgesehen von Fahrten und Ausgängen, die mit diesem unbedingt notwendigen Zweck in Verbindung stehen, ist die Quarantäne also einzuhalten.

    • Was sind die Ausnahmen von Quarantänemaßnahmen?

      Die Quarantäne ist eine Befugnis der föderierten Teilgebiete (Gliedstaaten). Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Gliedstaaten.

      Personen, die von einer roten Zone aus nach Belgien kommen für eine der folgenden wesentlichen Funktionen bzw. aus einem der folgenden zwingenden Gründen müssen sich nicht obligatorisch in Quarantäne begeben:

      1. Grenzbewohner,
      2. Personal im Gütertransportsektor und andere Personen, die im Transportsektor tätig sind, im erforderlichen Maße in der Ausübung ihrer Funktion,
      3. Diplomaten, Personal internationaler Organisationen und durch internationale Organisationen eingeladene Personen, deren physische Präsenz für ein ordnungsgemäßes Funktionieren dieser Organisationen erforderlich ist, Militärpersonal, Personal der Ordnungsdienste, Personal der föderalen Polizei, Personal des Ausländeramts, Zollpersonal, humanitäres Personal und Personal des Zivilschutzes in der Ausübung ihrer Funktion,
      4. Transitpassagiere, ungeachtet ihres Abreiseorts,
      5. Seeleute in der Ausübung ihrer Funktion,
      6. hochqualifizierte Arbeitnehmer, wenn ihre Arbeit wirtschaftlich notwendig ist und keinen Aufschub duldet, darunter Reisen von Profisportlern in der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit,
      7. Schüler, Studenten und Praktikanten, die sich täglich ins Ausland begeben.

      Bei unbedingt notwendigen berufsbedingten Fahrten von kurzer Dauer (weniger als 48 Stunden) in Belgien oder im Ausland muss dies auf dem PLF angekreuzt werden und wird keine SMS gesendet. Weder Tests noch Quarantäne sind in diesem Fall obligatorisch.

    • Wann muss ich mich testen lassen?

      Reisende, die aus roten Zonen zurückkehren, werden als “Hochrisikokontakte” betrachtet, was bedeutet, dass sie bei ihrer Rückkehr obligatorischen Tests unterzogen werden. Es gibt keine Ausnahme von der Durchführung eines Tests, es sei denn, das PLF muss nicht ausgefüllt werden, eine Person hat sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten oder wird sich weniger als 48 Stunden in Belgien aufhalten (auf dem PLF anzugeben) und es ist kein Aktivierungscode eingegangen.
    • Werden besondere Maßnahmen für belgische Flughäfen ergriffen?

      Die Regeln des Social Distancing und die spezifischen Regeln für Flughäfen sind einzuhalten. Personen ab dem Alter von 12 Jahren müssen Mund und Nase mit einer Mundschutzmaske oder einer Alternative aus Stoff bedecken, sobald sie den Flughafen betreten. Ist das Tragen einer Schutzmaske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden. Für weitere Informationen über die geltenden Maßnahmen müssen Passagiere die Websites der betreffenden Flughäfen konsultieren.
    • Was ist mit Personen, die trotz aller Reisehinweise reisen? Was ist mit der Reiseversicherung, wenn diese Personen auf ihrer Reise erkranken?

      In den allgemeinen Vertragsbedingungen einer spezifischen Reiseversicherungspolice sind die Fälle festgelegt, in denen die Reiseversicherung greift. Folglich geht aus den allgemeinen Vertragsbedingungen hervor, ob medizinische Unkosten und/oder Rückholkosten gedeckt sind, wenn der Betreffende die Reise trotz Reisewarnung antritt und vor Ort erkrankt. Die meisten Reiseversicherungsanbieter bieten in diesem Fall keinerlei Deckung. Bei Krankenhausversicherungen sind die Bedingungen, unter denen der Anbieter der Krankenhausversicherung für Kosten im Ausland aufkommt, ebenfalls in den allgemeinen Vertragsbedingungen festgelegt.

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